Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Stromanbieter gibt es zuhauf. Auch wenn die Elektronen im Verbundnetz sowieso munter durcheinanderwirbeln und keiner sich „real“ aussuchen kann, ob er nun „gelben“ (besser nicht – sehr unsympathischer Verein…) oder grünen Strom bekommen möchte, oder ob der Saft aus Solarpanelen, Kohle und Koks, oder aus schlecht gewarteten Kernbrennstäben, auch bekannt als dauerhaft strahlender Atommüll, herausgewrungen wurde.

Aber ein wenig steuern können wir als Verbraucher die Sache trotzdem. Zum einen, indem wir weniger verbrauchen und zum Beispiel den alten stromfressenden Klapper-PC durch ein stromsparendes Notebook oder einen Energy Star 4.0-konformen neuen iMac ersetzen. Zum anderen, indem wir irreal teure Anbieter, oft Ex-Monopolisten und lokale Platzhirsche, abstrafen und den Anbieter wechseln.

Und indem wir Anbieter fördern, die „Ökostrom“ anbieten. Der ist dann zwar auch Mischstrom, aber indem wir ihn beziehen, machen wir unseren Standpunkt deutlich. Und motivieren Energieanbieter, ihrer zumeist nur „freiwilligen Selbstverpflichtung“ nachzukommen, und die Zahl Kilowattstunden, die Menschen wie wir als „Ökostrom“ gebucht haben, auch tatsächlich aus „regenerativen Energien“ zu produzieren.

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Wie aber findet man den passenden Anbieter?
Es gibt viele Wegweiser durch den Strom-Dschungel, der längst fast so verworren ist wie der Handy-Tarifsalat.
Einer der sympathischeren Vergleichsdienste ist Steckdose.de

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Obwohl man erst einmal einen Fluchtreflex bekommt, wenn man auf der Seite landet.
Freunde, dieser schreirote Hintergrund ist heftig. Soll vermutlich „Sparen“ assoziieren – aber unterschwellig teilt er dem Besucher mit: hau ab, wenn Dir Deine Augen lieb sind!

Hat man den Rot/Blau-Schock überwunden, gibt es keine ärgerlichen Überraschungen mehr.

Die Seite ist übersichtlich gemacht, bietet relativ neutrale und sachliche Hintergundinformationen zur Stomerzeugung und zur Elektrizität an sich, und im Steckdosen-Blog gibt es regelmäßig Neues aus der Energiebranche.

Das Wichtigste aber ist natürlich der Vergleichsrechner:

Nach eigenen Angaben enthält die Datenbank über 8000 Stromtarife, darunter auch viele von regionalen Anbietern, und wird tagesaktuell gepflegt.

Javascript sollte aktiviert sein – und schwupp hat man ein übersichtliches Fenster, das gerne ein paar Angaben von einem hätte, um sich dann in den Tiefen der Datenbank auf die Suche nach den günstigsten Tarifen zu machen.

Postleitzahl, ungefährer Jahresverbrauch, und eine Reihe weiterer Variablen, wie starker Nachtstromverbrauch, können eingegeben werden. Dazu kommen weitere Präferenzen: ein Anmeldebonus für das erste Jahr kann berücksichtigt werden, und – das interessiert uns alte Baumumarmer natürlich am meisten – die Suche kann so eingeschränkt werden, daß nur Ökostrom-Tarife berücksichtigt werden. Sehr praktisch und bei diversen anderen Stromvergleichern noch nicht Standard.

Das Ergebnis ist übersichtlich und listet die günstigsten Anbieter passend zu den gewählten Parametern auf. Fährt man mit der Maus über die einzelnen Felder, gibt es weitere Details, es wird auch klar und unmißverständlich auf heikle Vertragsdetails, wie lange Vertragsbindung, jährliche Vorauszahlungen, nicht vorhandene langfristige Preisgarantien etc. hingewiesen.

Hat man seinen Kandidaten gefunden, kann gleich online über steckdose.de der Wechsel beauftragt werden.
Sehr bequem, und zumindest mir fielen keine gröberen Haken an dem Angebot auf.

Stichproben zeigten, daß die Datenbank gut gepflegt ist und die aktuellen Tarife der Anbieter korrekt wiedergibt.

Also nicht viel zu meckern hier – und wenn die Steckdose sich nicht verrechnet hat, könnten meine aktuellen Gastgeber im nächsten Abrechnungsjahr lockere 40 Euro weniger für Strom zahlen – und daß, obwohl der neue Tarif „öko“ wäre, der alte von den Münchner Stadtwerken dagegen nicht.

Ob Ökostrom nun wirklich „öko“ ist, ob die häßlichen Windparks an der Küste, die den gleichen Energieabzockern gehören wie die bröckelnden Kernkraftwerke daneben, nun wirklich der Weisheit letzter Schluß sind – darüber kann man getrost diskutieren…

Das beste ist ohnehin: selbermachen.

Aber bis dahin darf es ruhig ein günstiger Ökostrom-Tarif sein.
Und wenn der dann dank der Tarif-Datenbank von Steckdose.de auch noch deutlich preiswerter ist als bisher: umso besser.

Verbesserungsvorschläge für das Angebot? Andere farbliche Gestaltung der Seite. Etwas dezenter. Danke.
Ansonsten wäre es natürlich schön, wenn sich ein Vergleichsanbieter, der auch viele „Ich will einfach nur Sparen“-Geizhälse anzieht, seine Besucherzahlen nutzen würde, um noch deutlicher Meinungsbildung in Richtung wirklich regenerativer Energien und „sauberer“ Anbieter zu betreiben.

Darunter litte vielleicht ein wenig die „Neutralität“, aber so ist das halt beim Weltverbessern… ;-)

Wer selber rechnen will, kann das hier tun: http://www.steckdose.de

P.S.: wer Fehler findet, z.B. einen nicht aufgeführten Anbieter, kann das sehr einfach per eMail-Formular an das Steckdosen-Team melden.
Und da meine Rezensionen keine Lobhudeleien sind, auch wenn diese hier zur Abwechslung mal positiv ausgefallen ist, darst Du gerne in den Kommentaren Deine Erfahrungen mit Steckdose.de oder den dort gelisteten Stromanbietern der Allgemeinheit zur Verfügung stellen – auch wenn Dein Eindruck weniger positiv war als meiner!

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