In einem der letzten Artikel hatte ich es, etwas boshaft und aus einem Gefühl der Verärgerung heraus auch eher flapsig hinwerfend, bereits angedeutet: bei mir zeichnet sich seit Monaten ein Wechsel in meinen Strategien und Empfindungen ab.

Da dieser sich auch deutlich auf den Inhalt meines Blogs und meine sonstigen „öffentlichen“ Aktivitäten auswirken wird, möchte ich hier ein paar längere, skizzierende Worte investieren, um zu erklären, worum es mir geht – und wohin die Reise geht.

Wer von „esotherischen“ (ein Hilfsbegriff, den ich trotz der unsäglichen Eso-Szene und des negativen Beigeschmacks verwende) Denkweisen und Begriffen bislang unbehelligt ist, wird bei manchen Aussagen die Stirn runzeln, und wird manche Begriffe falsch verstehen, weil sie im normalen Sprachkontext anders verwendet werden. Macht nix.

Ich werde in den Folgeartikeln auch noch ein paar der zugrundeliegenden Ideen, Mechanismen, Begriffe darstellen und „erklären“ – soweit das möglich ist.

Eines dieser Grundkonzepte ist das „Law of Attraction“, das „Gesetz der Anziehung“ – das breiteren Bevölkerungsschichten hauptsächlich durch gewisse „Parkplätze beim Universum“ bestellende Erfolgsautorinnen in seiner entstelltesten Form bekannt ist.

„Where your attention goes, your energy flows“ oder „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ – das ist die „simple“ Variante, wie sie – sehr massenkompatibel und hauptsächlich in rein „Sachen-haben-wollen“ orientierter Ausprägung – in populären Werken wie „The Secret“ verbreitet wird.

Die Präsentation ist hier und da abstoßend, die Inhalte halbgar (wie übrigens auch die Kritik, die meist noch nicht einmal den Unterschied zwischen „Wünschen“, „Beten“ und „Visualisieren“ und „Manifestieren“ kennt…) – aber der zugrundeliegende Mechanismus stimmt.

Ich sehe ihn allerdings etwas differenzierter (vielleicht funktioniert er deshalb bei mir noch nicht so recht, *lach*) als die reinen Positiv-Denker, die erst dann feststellen, daß ihre Imaginations- und „Manifestations“-Fähigkeit doch nicht die einzige im Universum war, wenn sich die Lagertore der Halliburton-KZs bereits hinter ihnen geschlossen haben…

Dann wird auch klar, daß wir zwar sehr wohl die Realität und unsere Zukunft mit-„erschaffen“, daß dabei aber (nach einem nicht erforschten Rezept) sich unsere Manifestationen mit einer unabhängigen, vorgegebenen Realität und ihren Einflüssen sowie den Manifestationen von ein paar Milliarden anderer Menschen vermischen, überlagern und irgendeine Schnittmenge dann die erlebte Realität wird.

Bei vielen führt eine simplifizierte und nicht sehr intelligente Interpretation dieses „Gesetzes“ dazu, in unserer aktuellen 3D-Welt stolz ein Schild mit „Totaler Realitätsverlust“ um den Hals zu tragen und sich in ihre rein imaginierte Welt zurückzuziehen. Das alte Solipsisten-Spiel. Nichts für mich.

Man darf ruhig die Dinge sehen, sie wahrnehmen, so wie sie sind, und man darf sie ruhig auch beim Namen nennen. Viele Esos, wie auch manche NLP-„Reframing“-Spezialisten reiten einen halbwahren Gaul zu Tode – man darf Scheiße ruhig noch Scheiße nennen, auch und gerade wenn man die positiven Aspekte der Dinge sehen und hervorheben will…

Man muß sich auch gar nicht im philosophischen Nirwana verlieren und über die Illusion der Dualität spekulieren (na gut, werden wir auch noch tun…) – da gibt es rund drei Dutzend „Wahrheiten“ am Markt, von Veden bis Quanten, die Hälfte davon widerspricht sich gründlich, die Argumente lassen sich meist sehr einfach zerlegen – und wir schließen messerscharf, daß es sich um einen der Bereiche handelt, wo wir schlicht noch nicht wirklich wissen, was „Wirklichkeit“ ist, und wie das mit „Gut“ und „Böse“, Licht und „Dunkel“ wirklich zusammenhängt. Nein, Ihr Guru-Babbels und Krishna-Gesellschafter: Mund halten. Wissen wir NICHT. Nur daß Du frühzeitig aufgegeben, den Verstand zum Feind erklärt und eine halbgare „Erleuchtung“ als Opiumersatz und Endpunkt definiert hast, macht es nicht wahrer… Geh ins schalldichte Zimmer, wo die anderen Prediger und Halluzinierer sitzen, und regelt das da unter Euch, bitte. Danke. Namaste.

Lassen wir die Dimensionsflüchter unter sich – vielleicht fällt ihnen auch noch ein, warum sie überhaupt hier in diese lustige 3D-Welt inkarniert sind, und warum sie immer noch hier rumhängen…

Die für mich interessantere (weil eher ergründbare) Frage lautet: wie verändere ich die Realität, meine Realität, bei der es höchst schnurz ist, ob sie nun „Maya“ ist oder nicht, ohne mich in die Wahnvorstellungen der Solipsisten zu flüchten, aber auch, ohne real wirksame Regeln (wie eben das oft mißbrauchte und fehlinterpretierte „Gesetz der Anziehung“) zu ignorieren. Und: ohne mich in dekorativem Märtyrertum des Kampfes GEGEN alles mögliche aufzureiben.

Und da, denke ich, ist es einfach von den aktuellen Gegebenheiten abhängig. Es gibt Situationen, da kann man mit „Dagegen-Sein“, mit „Kämpfen“, mit Dagegen-Anschreiben, mit Demonstrationen, Sitzstreiks, Hungerstreiks, etc. (und zur Not auch mit Sprengstoff und Scharfschützengewehr) etwas bewegen. Und dann kann man es ruhig auch tun. Eine Frage des energetischen Gleichgewichtes. Stärke ich etwas Nicht-Gewolltes mehr, indem ich ihm Beachtung und meine Wut und Energie schenke – oder reicht in dem Moment meine „destruktive“ Energie, um den „Gegner“ plattzumachen – und der Welt (oder dem Land, oder dem vom Straßenbauwahn bedrohten Baum) kurzzeitig Luft zu verschaffen, bevor es dann wieder energetisch umschlägt…

Gilt für mich ähnlich wie in der Medizin: ich halte Skalpell, Pille und Chemotherapie für vermeidbar und meist schädlich. Aber es gibt Situationen, wo sie nützlich sind, um sich Zeit zu verschaffen für die eigentliche „Therapie“, das eigentliche Bewußtwerden, die Selbst-Heilung.

Auf die politische Situation übertragen: unser aktuelles politisches und wirtschaftliches System sowie der Medienapparat verdienen Kritik und Widerstand ohne Ende. Ich persönlich halte jedoch nichts davon für von innen heraus reformierbar.

Ein Großteil der hirngewaschenen Massen folgt noch, mehr oder minder gläubig, mehr oder minder handzahm, läßt sich friedlich melken, schlachten und zwischenrein „unterhalten“ und versteht weder die ablaufenden Mechanismen noch sonst irgendetwas.

Die Kräfte und die Ressourcen der Zirkel, die diese Prozesse steuern und von ihnen profitieren, sind immens. Man braucht das nicht künstlich auf die EINE übermächtige Weltverschwörung zu reduzieren – die Verflechtungen sind zwar teilweise sehr undurchsichtig – aber grundlegend ist durchaus klar, wo die Lager sind, wer mit wem und gegen wen spielt, wer was wo inszeniert, und wie aktuell die Mittel in der Welt verteilt sind.

Die Frage ist: wie geht man damit um? „Kämpfen“ im Sinne von konfrontierendem Widerstand? Skalpell und Chemotheratpie?

Wenn es sich anbietet, und auf kleineren Nebenkriegsschauplätzen sich Ergebnisse erzielen lassen: ja. Das mag manchmal sogar Gewalt beinhalten – ich meine aber eher Situationen, wo sich z.B. wie bei der BBC-Affaire im Frühjahr (die hellseherische „Berichterstattung“ über die Sprengung von WTC7, während das Gebäude noch gut sichtbar im Hintergrund steht…) eine peinliche und deutliche Lücke bietet im „Realitäts“konstrukt der Weltenbildner – und da kann und muß man blitzartig den Hebel ansetzen, Wortdynamit in die Mauerritze packen, und dem Lügengebäude ein wenig beim Einstürzen helfen.

Aber ansonsten? Die „Feuerkraft“, im wörtlichen und übertragenen Sinne, der NWO und ihrer Drohnen ist aktuell geringfügig höher als die des – obendrein extrem zersplitterten und unterwanderten – Lagers der Freiheitsliebenden. Auch die mediale Feuerkraft.

Ich bin denen, die sich täglich durch die Halbwahrheiten, Lügen, den Hypno-Sprech der Mainstream-Medien und unserer Politiker hindurchwühlen und in unzähligen Blogs und auf alternativen Nachrichtenseiten dagegenhalten, sehr, sehr dankbar. Und ich bewundere sie.

Ich werde mich allerdings aus diesem Bereich des Widerstandes ausklinken. Frißt mir zuviel Energie, hat zu wenig Effekt für meinen Geschmack. Bindet zu viel Energie im Kampf gegen etwas, was ziemlich übermächtig ist im Moment, aber auch verrottet genug im Inneren, um nicht lange durchzuhalten – während ein sich abwendender Widerstand ihm Energie entzieht und noch Kraft übrig hat, um bessere Parallelwelten aufzubauen.

Was bringt mehr? Kleines Beispiel: Die Hypnose-Sprache, die Werbung, Medien und Politik tagtäglich in Richtung unserer Gehirne in Marsch setzt, kann man attackieren, jeden Artikel des „Spiegels“ eisern zerlegen und widerlegen… Ein paar Menschen werden es zur Kenntnis nehmen und aufwachen. Ein paar mehr nicht.

Oder aber man gibt denen, die Zweifel haben, auf der Suche sind, oder einfach nur neugierig und lernbereit sind, die Mittel an die Hand, Hypnosetechniken (und damit meine ich nicht in erster Linie Bühnenhypnose oder Hypnotherapie, sondern die Halbtrance und die mit Triggern überladene Sprache, die alltäglich gegen uns verwendet wird) selbst zu beherrschen und folglich auch grinsend wahrzunehmen, wenn sie eingesetzt werden. Und weitgehend immun zu werden dagegen. Und die Techniken für Gutes selbst einzusetzen, was schließlich bei fast allen Dingen ebenso geht („Küchenmesser-Prinzip“).

Ich kann die immer ausgefuchsteren Techniken des „MindControl“ anprangern und bekämpfen – oder ich kann Brainwave-Technologie und andere spannende Nebenprodukte der Gehirnforschung selbst einsetzen, um meine Fähigkeiten zu steigern, meine eigene Birne aus dem von den „dunklen Kräften“ induzierten Halbtrance-Zustand herausheben, und mit den gleichen Techniken positive Impulse verbreiten, meine Kräfte in dieser und anderen Dimensionen stärken, alte Selbst-Sabotage-Programme und Blockaden auflösen, um die schöpferische Macht des visuellen Geistes frei wirken lassen zu können.

Und dann zunehmend anderen Menschen das Wissen und das Know-how bereitstellen, damit, wer immer aktiv und munter wird, die Dinge findet, die für ihn „dran sind“.

In den nächsten Monaten werde ich diese hier eher skizzenartig und mit brainstormingmäßiger Ungenauigkeit angedeuteten Themen vertiefen und auf einige Techniken und Bereiche intensiver eingehen – so wie ich selbst jeweils mit ihnen arbeite und aus der Praxis berichten kann, was sich tut.

Auch einige Hintergrundartikel wird es geben, die sich mit den diesem Handeln zugrundeliegenden Fragen (Determinismus vs. „Freier Wille“, „Zufall“ vs. „Fügung“, „Ich schaffe mir meine Realität“ vs. „Es gibt DIE Realität“, etc.pp.) vertiefend beschäftigen. Dabei ist nicht auszuschließen, daß sich die Aussagen im Laufe der Zeit fröhlich verändern und manchmal gar widersprechen werden. Da halte ich es mit Osho ;-)

Denn wie schon gesagt: wir WISSEN in diesen Bereichen herzlich wenig. Wir haben ein paar (von manchen als „magisch“ etikettierte) Methoden gefunden, die mehr oder minder zuverlässig funktionieren. Wir können mit dem „Gotteshut“ relativ reproduzierbar außerkörperliche Erfahrungen und vermeintliche Gotteserlebnisse fabrizieren. Aber über das Wie und Warum und was GENAU wissen wir – und das schließt nach aktuellem Stand von Quantenphysiker über Neuropsychologe bis New-Age-Guru jeden ein – nichts, was denkenden Menschen als akzeptable letzte Antwort dienen könnte.

Ich gehe also – wieder einmal – auf eine Reise. Eine, auf der ich schon lange bin, aber wo ich jetzt noch einmal bewußt die Fährte aufnehme.

Und wie schon bei meiner physischeren „Landstreicher-Reise“ darf (innerhalb gewisser Grenzen) dabeisein, wer möchte und wen es „zieht“.

Was hat es auf sich mit dem „Law of Attraction“? Was heißt das, nicht nur für die, die wie immer mehr Geld, Sex und schnelle Autos wollen, sondern auch für uns, deren Bedürfnisse (zusätzlich ;-) ) in anderen Bereichen liegen?

Was heißt das für Menschen, die politisch, gesellschaftlich, ökologisch andere, bessere Konzepte umsetzen wollen?

Welche – auch technischen – Möglichkeiten haben denkende Menschen, die vom üblichen Eso-Zirkus und dem gequirlten Gebabbel der Ach-so-Erweckten nicht gerade befruchtet werden und auch keine Lust haben, zwanzig Jahre auf einem tibetanischen Berggipfel zu meditieren, sich der Welt der – nun einmal zweifelsfrei vorhandenen – „nicht erklärbaren“ Phänomene zu nähern?

Was gibt es an Techniken, seine Wahrnehmung, seine intellektuellen und spirituellen Kapazitäten zu erweitern, seinen IQ und seine Verarbeitungskapazität hochzuschrauben (egal, wo man damit anfängt: es könnte schließlich immer noch einiges mehr reinpassen…) und die Grenzen des Verstehens (die nicht immer mit denen der sich selbst dogmatisch limitierenden „Wissenschaft“ übereinstimmen müssen) immer weiter hinauszuschieben und wo immer es geht mit eigener Erfahrung zu untermauern?

Das und allerlei mehr werden in Zukunft die Themen in diesem Blog sein.

Der Fokus wird also immer weniger darauf liegen, die kranke, beknackte und auch zunehmend bedrohliche Welt der Bushs und Merkelinchens, der Pfaffen, der Konzerne, der Lohnschreiber und Drohnen, des ganzen abseitigen „Systems“ zu analysieren und zu bekämpfen.

Ersteres habe ich soweit getan, wie es für mich notwendig war: ich habe verstanden.

Nicht alles, aber genug, um zu wissen, wovon ich mich abwende.

Zweiteres habe ich soweit getan, wie ich die Wut brauchte, um mein Energieniveau anzuheben. Und ich werde es wieder tun, wenn ich es für sinnvoll erachte, sei es, weil es Aussicht auf Erfolg gibt, oder weil es irgendwann schicklich erscheinen könnte, einen symbolischen guten „Last Stand“ zu machen, als Fanal, auch als Auswetzen alter Scharten – einen guten letzten Kampf zu kämpfen, das „Boromir“-Syndrom. Aber im Moment sehe ich weder das Eine noch das Andere.

Sondern setze den „Kampf“ auf andere Weise fort.

Statt die Machtzirkel und ihre Knechte zu attackieren, werde ich meine positiven Akzente und Wirklichkeiten in diese Welt bringen, werde Lichtpunkte setzen und mein Potential und das der Meinen aus- und aufbauen. Wer sich abwenden will von der Welt der Irren, wer sich so weit es geht von ihren kranken Systemen entflechten will – der soll die Möglichkeiten dazu erlernen oder finden können.

Auch in den finstersten Zeitaltern gab es immer Inseln des Lichts – und das wird wieder so sein.

Wer mit auf die Reise will, ist willkommen – sei es als neugieriger oder gar spöttischer Beobachter, sei es als Helfer, der meine „Heldenreise“ mit Ressourcen, Wissen, Erfahrungen, Liebe unterstützt, sei es als Gefährte.

Es ist eine Reise in die Möglichkeiten des menschlichen Geistes. Nicht nur der so leicht zu korrumpierenden „Intuition“, nicht nur der ebenso leicht zu verarschenden rein analytischen „Intelligenz“. Eine Reise zum Konvergenzpunkt.
Der Übertritt ins „Übersinnliche“ (=noch nicht Begriffene), die Grenzverletzung des Mehrdimensionalen – ohne dabei den dezent mitgeführten analytischen Verstand beim „Zöllner“ zu deklarieren, oder ihn gar freiwillig abzugeben. Denn den brauchen wir auch jenseits dieser Grenzen noch… ;-)

Gehen wir. Weiter.

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