Ahhhhhhh….. *lechzsabber*. *Klackratschklack* – DURCHLAAAADEN. GEIL!!!!!

Nanu – was geht denn da im Innenministerium ab?
Hat Wolfgang seine Medikamente nicht pünktlich bekommen? Wie schon neulich nicht, als er gezielte Tötungen von „Terroristen“ anregte und mal wieder Leichenfledderei an der bundesdeutschen Ex-Republik verüben wollte?

Jetzt hat der Mensch doch glatt mal was Sinnvolles vorgeschlagen. Und kriegt dafür Schelte. Sogar von seinen schwarzbraunen Kollegas. Und der Vorschlag wird zurückgezogen. MANN – wenn er doch EINmal nicht antidemokratischen Stuß redet…

Worum geht’s? Schäuble wollte das deutsche Waffenrecht lockern.

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Und das ist etwas, wo ich mit den meisten Menschen aneinandergerate. Ich bin nämlich dafür. Und zwar ernsthaft.

Der Zusammenhang zwischen legalem Waffenbesitz und Gewaltverbrechen ist statistischer Unfug.

Dem Beispiel der USA stehen diverse andere Länder entgegen, wie die Schweiz, wo jeder zweite ein kriegstaugliches Sturmgewehr im Keller hat, oder Frankreich, wo der Besitz von Jagdwaffen sehr lasch gehandhabt wird (?) / wurde.

Es ist eine Frage der Werte, des sozialen Umfeldes, der persönlichen Stabilität und der Perspektiven, die Menschen in ihrem Leben haben oder nicht. Nicht eine Frage der Waffen.

Und ich bin – man glaubt es kaum – in diesem Punkt fast der gleichen Ansicht wie die US-amerikanischen Waffenlobbyisten.

Nur ein wehrhafter Bürger mit dem Recht, Waffen zu besitzen, ist ein guter demokratischer Bürger.

Denn nur er muß im Ernstfall (z.B. Artikel 20 Absatz 4 Grundgesetz, der immer näher rückt…) nicht auf den Schwarzmarkt, sondern bloß in den Keller gehen.
Daß Kriminelle, die eine Waffe auch mal „einfach so“ einsetzen, ohnehin an Knarren kommen, hat erst jüngst wieder die Mafia auf dekorativ-blutige Weise vorgeführt (wenn es denn die Mafia war).

Im Warschauer Ghetto war das größte Problem des verzweifelten Aufstandes die Beschaffung von Waffen.

Diktaturen, auch angehende Polizeistaaten, sind immer sehr erpicht darauf, ihren per biometrischem Paß als Eigentum deklarierten Leibeigenen jede Möglichkeit zum Widerstand zu nehmen und ihr schöngeredetes „Gewaltmonopol“ zu sichern.

OK – Kriegswaffen, wie man sie in Warschau gebraucht hätte und auch im Fall des verfassungsmäßig verbrieften Rechts auf Widerstand bräuchte, sind noch mal ein anderes Kapitel. Aber besser ein paar Pistolen und Gewehre als gar nix…

Könnte man jetzt länger drüber reden. Und streiten. Aber lassen wir das.

Denn daran hat Wolfgang natürlich gar nicht gedacht. Kann er ja auch nicht ernsthaft wollen. Wehrhafte Bürger, womöglich noch mit einer unantastbaren Privatsphäre… tststs… träumt mal weiter, ihr Stimmviehratten, das treib ich euch schon noch aus….

Es ging nur um eine Rücknahme völlig blödsinniger Verschärfungen. Vermutlich hatte er (oder einer seiner Einflüsterer) nur eine kurze Ehrlichkeitsanwandlung, als sie feststellten, daß die in sinnlosem Aktionismus nach dem Amoklauf von Emsdetten verschärften Gesetze GAR nichts bringen, außer genervte Sportschützen und mehr illegale Waffen…
(zu Sebastian, seiner Instrumentalisierung und dem verlogenen Geblubber zu „Killerspielen“ und Waffenbesitz siehe mein älterer Artikel im Elfenwald-ABC).

Und noch vermutlicher hatte er einfach seine Psychopharmaka vergessen.
Wolfgang, das solltest Du öfter mal machen.

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