Kurzer Hinweis: seit ein paar Tagen ist eine neue Social-Networking-Plattform online. Eine, die im Gegensatz zum 746sten rein kommerziellen StudiVZ-Klon, einen Blick oder auch eine Anmeldung und aktives Mitmachen wert sein dürfte.

Utopia.de

Grundansatz der Macher, die professionelle Werbeleute und im Vergleich zu mir durchaus „normal“ sind: jeder Euro zählt. Wo wir ihn ausgeben, an wen, und wofür. Wir bestimmen, welche Unternehmen unser Geld bekommen – zumindest beim freien Konsum. Damit läßt sich steuern, damit lassen sich positive Ansätze fördern.

Entstanden ist über die letzten Monate eine gut gemachte Community-Plattform, die noch einiges der üblichen Social-Networking-Funktionen vermissen läßt und sicher ausbaufähig ist, aber mit Power, guten Leuten und tragfähiger Unterstützung auf einem guten Kurs ist!

Know-how, nützliche Tips, bald über 2000 User, darunter Namen, die man gerne neben dem seinen stehen hat (und auch einige, auf die man verzichten könnte, wie Herrn Ex-„Umwelt“-Minister Töpfer…), da bewegt sich was!

Das Ganze sehr glatt, professionell, z.T. mit sehr hinterfragenswerten Ansätzen (wie den CO2-Ablaßhändlern von Prima-Klima… aber was solls, wenn sie Bäume pflanzen, schadet das nicht…) verbandelt und mainstream-tauglich – aber dadurch vermutlich für viele, die mit Ansätzen wie den meinen gnadenlos überfordert sind, brauchbar und anregend.

Alles in allem gute Initiative, so weit ich das beurteilen kann. Unterstützen, indem Ihr Euch anmeldet (und ggf. sogar aktiv einbringt, aber nackte Mitgliederzahlen sind auch wichtig!).

Oh – und wenn Ihr Euch anmeldet: natürlich den Benutzer mit der ID „Elfenwald“ (wer das wohl ist…?) zu Euren „Freunden“ hinzufügen – auch ich nutze diese Plattform, werde gelegentlich dort schreiben, und dort ein wenig Networking und PR betreiben ;-)

P.S.: Nachtrag – nein, meinen Account findet man dort nicht mehr. Nicht, weil ich Utopia ablehne, sondern weil für mich mittlerweile andere Wege hier in Paraguay dran sind. Und weil ich zum Thema „Nachhaltigkeit“ eine sehr klare und beinharte Ansicht vertrete, für die auch Utopia.de zu mainstreamig und weicheierig ist: Nachhaltigkeit ist quatsch, solange nicht knochenhart an einer Verkleinerung der Menschheit gearbeitet wird. Mehr dazu im Artikel Nachhaltigkeit im Elfenwald-ABC.

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