Mein „Neujahr“ war ja bereits. Aber denen, die nicht nur pragmatisch den Pfaffenkalender zur organisatorischen Abstimmung verwenden, sondern ihn wegen seiner recht großen feldbildenden Wirkung auch für sonstwie („Neues Jahr“, Vorsätze, spirituelle Zusammenhänge, Numerologie, etc.pp.) bedeutsam halten: ich wünsche Euch einen guten Übergang und ein – na, seien wir realistisch – „brauchbares“ 2009.

Hübsch ist diese Nacht ja, klar, und sehr kalt. War gerade noch im Garten, um den tiefgelben Sichelmond anzuschauen (und den Kompost wegzubringen…), und im Licht der Stirnlampe glitzerte die dickbereifte Welt ganz unglaublich schön. Vielleicht reicht mein Lächeln bis zum Ende des nervigen Herumgebölleres.

Ach ja, 2009 hat übrigens Quersumme 11. Die „Meisterzahl“. Jetzt müssen wir uns nur noch entscheiden, ob wir langsam von intriganten gierigen lethargischen Volldeppen zu klugen und netten Meistern werden, oder ob wir uns – wonach es aktuell eher aussieht – höchst meisterhaft selbst den Arsch wegblasen (lassen) wollen.

Sonnenaufgang? Sonnenuntergang? Götterdämmerung?

Wir entscheiden. Tun wir es.

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