Man kennt sowas von merkwürdigen fernöstlichen Königreichen: da tritt man als Tourist geistesgegenwärtig auf einen vom Winde verwehten Geldschein, dappt dabei dummerweise auf das Antlitz seiner Majestät, und wandert wegen Beleidigung derselben erst einmal auf unbestimmte Zeit in den Knast…

Ganz soweit sind „wir“ noch nicht. Aber auf dem besten Weg dahin. Zumindest in Bayern.

Ein Münchner Informatikstudent wurde von der Polizei, die selten in Schwarzgeldaffairen ermittelt, aber gerne statt Ministerkarossen Bürgerautos filzt, angehalten. Der Grund: nicht etwa studienübliche Trunkenheit. Oder Trogenvertacht. Nein: eine „Schäublone“, ausgedruckt und im Autofenster angebracht.

Verdacht auf Beleidigung. Bild konfisziert, Student auf Revier, stundenlang festgehalten. Nun liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft (obwohl m.W. „Beleidigung“ nur auf Anzeige des vermeintlich Beleidigten hin verfolgbar ist) und harrt der Anklageerhebung. Oder auch nicht.

Haben die Freunde und Helfer (DAS war jetzt eine Beleidigung, glaube ich…) echt nichts anderes zu tun?

Auf der Straße meucheln sich die Mafiosi, im Einkaufszentrum schießen Chinesen mit automatischen Waffen aufeinander, korrupte Politiker demontieren die Reste der Scheindemokratie, in jeder dritten Nobelkarosse finden sich Koksspuren – und die Polizei ist mit abgelaufenen ASU-Plaketten befaßt und verfolgt harmlose und vollkommen berechtigte Meinungsäußerungen. Ihr solltet Euch lieber um Euren obersten Dienstherrn kümmern.

Der Herr IM Schäuble gehört selbst schnellstens weggesperrt, wegen permanenten versuchten Verfassungsbruchs, davon teilweise mit erklärter Tötungsabsicht.

Und der Schriftzug „Stasi 2.0“ in Verbindung mit Schäubles Konterfei (übrigens einem sehr schmeichelhaften) ist doch nun allenfalls eine Tatsachenbehauptung, eher noch eine Verharmlosung. Was die Ex-FDJ-Propaganda-Maus Merkel und der Schwarzgeldaffairenminister Schäuble mit Luftunterstützung durch den Bundesinnenwehrminister Jung bereits umgesetzt haben und noch umsetzen wollen, ist mit „Stasi 2.0“ sehr euphemistisch umschrieben.

Nicht allzuweit vom Verhaftungsort in Schwabing liegt übrigens der Geschwister-Scholl-Platz

stasi20.jpg

Das ist doch keine Beleidigung, oder??

 

Dazu sagen wir gar nichts. Aber:

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