Juhui! Nachdem die Milliarden der „Rettungspakete“ an den Börsen oder in den Chefetagen der Banken „verpufften“ (in welchem Puff resp. auf welches Konto verpuffen die eigentlich immer…???) wurde nun im Himmelreich von einem internationalen Expertenteam unter strengster Geheimhaltung die finale Lösung zum Überstehen der Weltwirtschaftskrise entwickelt.

Dazu brauchen wir:

Gurken für die Wirtschaftskrise

Gurken für die Wirtschaftskrise

Ein großes Glas Mamminger Gurken. Billich, auch noch in Krisenzeiten finanzierbar. Die Gurken sind übrigens wurscht, wir wollen nur das Glas, gehen also auch andere. Gibts auch günstig in Bank oder Parlament des geringsten Vertrauens, die sind mindestens so labbrig wie die Mamminger.

Einen alten Kerzenständer aus Ton, innen hohl. Vom Flohmarkt. Wo manche Votivkerzchen draufstellen, damits wieder besser wird. Was Ähnliches tuts auch. Sollte feuerfest sein.

Ein etwas dickeres Rohr, das in das eine Ende des Kerzenständers paßt. Gut geeignet ein abgesägtes Stück Alurohr von einer alten Krücke (hehe, wie symbolisch in diesen Zeiten).

Ein Stück Schlauch, möglichst lebensmittelecht. Sagen wir jetzt nicht, wo man den auch abschneiden könnte. Wäre aber eh zu kurz.

Ein Stück etwas dünneres Rohr, auf das sich der Schlauch gut & dicht schieben läßt (auf was anderes schieben is in diesen Zeiten auch immer wichtig).

Ein Abflußsieb (das wo normalerweise für den Abschaum da is…) o.ä. aus Metall, das sich in das andere, breitere Ende des Kerzenständers legen läßt.

Heißkleber. Einfaches Werkzeug. Evt. noch ein Mundstück, z.B. von einer alten Tabakspfeife.

Zwei Löcher, passend für die Rohre, in den Gurkenglasdeckel machen. Nich zu nah am Rand, sonst Problem beim Zuschrauben. Rohre durch, mit reichlich Heißkleber fixieren. Das dicke muß recht weit hinunterreichen, das dünne nur ein wenig. Soll ja nachher oberhalb des Wasserspiegels sein.

Windschutz kann man in diverser Form improvisieren.

Windschutz kann man in diverser Form improvisieren.

Den Kerzenständer (richtigrum!) mit ebenfalls reichlich Heißkleber auf dem dickeren Rohr fixieren. Wer vorher ausgemessen hat, wie weit das Rohr durchgesteckt werden muß, muß nachher nicht noch’n Stück absägen… ;-)

Schlauch auf dem dünneren Rohr aufstecken, Mundstück in Schlauch.

Fertig ist die Weltwirtschaftskrisenwasserpfeife (WWKWP).

So – jetzt gehen wir noch in den Garten und zupfen ein wenig Tabak, Kalifornischen Goldmohn, Baldrian, Rosmarin etc, verarbeiten das mit etwas Melasse und Wasser zu einer shisha-tauglichen Rauchmasse. Wer will, kann natürlich auch was anderes nehmen ;-).

Na, auch'n Zug Krisenmanagement?

Na, auch'n Zug Krisenmanagement?

Druff aufs Metallsieb (obenrum kann man übrigens noch allerlei basteln, Windschutz, etc.), ein Stück glühende Holzkohle aus dem Ofen fischen (wer keinen Ofen hat, kann auch Räucherkohle oder Wasserpfeifenkohle nehmen…), Kohle auf die Rauchmasse legen – und gemächlich ziehen.

Und eh man’s sich versieht, ist die Weltwirtschaftskrise sehr gelöst. Und die Wellness-Krise auch.

Ach ja – die Pfeifen in der Politik machen das auch nicht anders.

Nur reicht bei denen die „Diät“ einstweilen noch für Koks.

Verpufft aber auch.

P.S.: Wer zu faul zum Basteln ist, kann auch kaufen:

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  • 1 Kommentar
  • Rubrik(en): Zukunft
  • Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

    Wenn das Thema „Hanf“ es bis in die Medien schafft, dann fast immer nur im Zusammenhang mit „Drogen“. Wenn es zum Beispiel für eine kanadische Einheit in AfghanistanKichern statt Killen heißt, nachdem sie die tarnenden Hanf-Felder der Taliban abgefackelt und dabei nicht an die Windrichtung gedacht hat…

    Aber heute soll es hier nicht um die verlogene Drogenpolitik im Land der Säufer und Kokser gehen, auch nicht um die Sicherung der Nachschubwege in Afghanistan, sondern darum, was Hanf noch alles kann – völlig legalerweise. Hanf ist eine der ältesten und vielseitigsten Nutzpflanzen überhaupt – und heute angesichts von schädlicher Plastik-Bekleidung, Boden-Verödung und Klima-Debatte aktueller denn je.

    Leider haftet Hanf-Produkten, selbst unter „alternativen“ Menschen, ein ziemlich grenzwertiges Jute-Taschen-Image an und die Jahrzehnte des idiotischen Verbotes haben die Segnungen des Faserhanfs aus dem Bewußtsein gedrängt. Viele – mich selbst bis vor wenigen Stunden eingeschlossen – wissen sehr wenig über diesen friedlich nachwachsenden Rohstoff, weil das Hirn bei der Erwähnung seines Namens sofort in den THC-Modus schaltet…

    Aber da gibt es sehr viel mehr…

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  • Rubrik(en): Alles, Zukunft
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