Erinnert sich noch jemand an diesen Ex-Grünen Vorglüh-Schäuble? Otto Schily? Anwalt?

War schon immer für recht eigenwillige Sichtweisen und Doppelagententum bekannt. Gerade hat er mal wieder verlauten lassen, was er (und viele andere) davon halten, Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu sein. Ist er nämlich immer noch.

Das sei ja eigentlich „kein“ Beruf“, so Schily wohl dem „Spiegel“ gegenüber. Dazu noch ein paar krause Anwaltsschwurbeleien, die (nicht sehr schlüssig) nahelegen sollen, das sei keine Nebentätigkeit, was er da so immer noch als Anwalt treibt. Auch wenn er für ein paar Monate 140.000 Euro weggesteckt hat, und den Bundestagspräsidenten von diesem kleinen Zubrot zu unterrichten vergaß.

“Angaben über Einzelheiten meiner Anwaltstätigkeit sind mir auf Grund meiner anwaltlichen Verschwiegenheitsverpflichtung auch gegenüber dem Bundestagspräsidenten nicht möglich.”

Und wobei hat Schily Siemens da monatelang geholfen? Wollen wir gar nicht so genau wissen. Anwaltliche Verschwiegenheit, und so. Er war ja auch schon für Biometrie-Unternehmen tätig, darüber redet man auch lieber nicht…
Die Vermutung liegt nahe, es würde sich um die Entwicklung irgendwelchen Überwachungs-Schweinkrams handeln. Aber es kommt noch besser:

Es ging zumindest offiziell um Korruptionsbekämpfung.

Sage noch einer, der politisch-wirtschaftliche Komplex der BRD und seine nebenberuflichen Volksvertreter hätten keinen Humor…

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  • Rubrik(en): Politik
  • Das ist natürlich ein Eklat. Die Grünen haben sich „endgültig aus der Realpolitik verabschiedet“. Sagt zumindest eine Birgit Homburger von der immer standfesten und prinzipienstarken FDP. Wer auch immer das ist.

    Und der unvermeidliche Claus Christian Malzahn darf natürlich im Spiegel ganz meinungsfreiheitlich und demokratisch gegen die „linken Stammtische“ hetzen. Und vom Grünen-GAU wird gefaselt.

    Jawoll!!!

    Wenn es darum geht „deutsche“ und US-Interessen im Drogengärtlein am Hindukusch zu sichern, hört der Spaß mit der Demokratie aber auf, Recht so. Eine abweichende Meinung, die sich gegen die deutsche Angriffs-Kriegsführung im Ausland stellt? Unverzeihlich! Nestbeschmutzer! Dolchstoßer! Verräterpack!

    Und noch schlimmer: Parteivolk, das gegen den erklärten Willen seiner weisen Oberen entscheidet.

    Das ist zugegebenermaßen fatal. In einer Demokratie. Geradezu unvorstellbar.

    Vielleicht kann man nach dieser Basisentscheidung in der Lichtstadt Göttingen irgendwann wieder anfangen, die Grünen ernstzunehmen.

    Sie werden allerdings noch eine Weile brauchen, um das abzustreifen, was die Fischer-Gang, die seinerzeit die einzige ernstzunehmende Partei der Republik kaperte, angerichtet hat. Von dem, was die in Joschkas Windschatten nachfolgende Welle der Kashmir-Karrieristen ruiniert hat, mal ganz abgesehen.

    P.S.: ich befasse mich mit Partei-Interna der Grünen schon lange nicht mehr, bin auch vor fast 20 Jahren aus dem Verein ausgetreten. Insofern weiß ich nicht, ob man die Gegenströmung ernstnehmen muß, oder ob es einfach nur eine andere Generation von außengesteuerten Provokateuren ist. Auch der Name „Zion“ sagt mir nichts – und ein Schelm, der dabei an Matrix oder an noch ganz anderes denkt…

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  • Rubrik(en): Alles
  • Lachen / Denken

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