„Wir haben keine Krise, oder nur ne klitzekleiheine… und die Rettung is nah, nah, nahhhhh“

EI-gent-lich wollt ich zu diesem Unfug ja nix schreiben. Sondern nur mit zugegebenermaßen leicht hämischem Gegacker zuschauen und heimlich spekulieren, mit welchem leicht ausgeweiteten Welt-Krieg oder welcher anderweitigen Volks-Enteignung der Arsch der Plutokraten, Oligarchen und ihrer Politlustknaben auch bei diesem größeren Bauchplatscher faltenfrei gehalten wird.

Aber jetzt hat einer von denen, die etwas tiefer im Enddarm dieser sog. „Börsen“ stecken, mal für seine Zunft überraschend viel Klartext geredet.

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Besten Dank, herzlich gelacht. „…mit 70%iger Wahrscheinlichkeit sehen wir und erleben wir nun mit den Zusammenbruch unseres Wirtschafts- und Finanzsystems…“ Was für ein Optimist ;-)

Der Mann mit der lustigen Frisur hat übrigens sehr recht: es ergibt keinen Sinn, die Börsen jetzt für ein paar Tage zu schließen.

Nein, es ergäbe Sinn, sie komplett zu schließen, die FOREX, wo momentan keiner hinguckt und noch mehr Volkswirtschaften als sonst hin- und hergezockt werden, komplett hoppszunehmen, einige Weltpolitik machende Hedgefonds und vielleicht die Arbeitskraft von Soros & Co (beim Bäumepflanzen) dem Allgemeinwohl zugute kommen zu lassen (ohne Entschädigung aus Steuergeldern, versteht sich), das Zinssystem einzustampfen, Unternehmen nicht mehr dazu zu drängen, nur noch auf Pump zu existieren, und sich für den Anfang vielleicht etwas Nachhilfe bei Hugo Chavez (unter den Blinden ist der Einäugige König…) zu holen…

Wird aber nicht geschehen.

Die Religion der wertlosen bedruckten Papierchen wird einstweilen weiterexistieren, und ihre Hohepriester werden allenfalls das eine oder andere Bauernbrandopfer bringen.

Und die Politik „rettet“ nun die Finanzbranche. Indem nicht vorhandenes Geld in beachtlicher Menge in nicht vorhandene schwarze Löcher transferiert wird, wobei ein paar real nutzbare Millionen für die Rentenversorgung der „Leistungsträger“ mit Sicherheit ihren Weg auf besonders sichere Konten finden werden.

Aber wie schrieb neulich so schön jemand im Utopia-Forum: „es gibt keine Alternativen, es gibt allenfalls Verbesserungen“ (gemeint waren indirekte „Demokratie“ und „Marktwirtschaft“).
Jo, das singen wir nun jeden Morgen 108 Mal auf mittlerer Ommmm-Frequenz.
Dann glauben wir es vielleicht weiterhin.


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