26. Okt 2007
Mal wieder ein pro-amerikanischer Link ;-) - denn schließlich gibt es “da drüben” immer noch eine große Zahl guter Menschen mit Rückgrat. Und die stehen zunehmend auf.
In einer spektakulären Aktion, die in den Mainstream-Medien nur gebührend abgespeckt und abgewertet vermeldet wurde, haben die Frauen von CodePink Madame “Supertanker” Rice mit ihrer wahren Identität konfrontiert…

Ausführlicher Bericht mit Bildern und Videos, auch von der üblichen “robusten” Festnahme der Aktivistinnen, die teils schon für ein Peace-Zeichen abgeführt wurden, im PolitBlog. Danke, Pony. ;-)
25. Okt 2007
Google ist groß. Google ist mächtig. Und Google dreht langsam durch in seinem Allmachtswahn. Das zeigt sich in vielen Dingen, nicht nur der wachsenden Zensur.
Für Webseitenbetreiber und Blogger am sichtbarsten war die unverschämte Pagerank-Abstrafung in den letzten Wochen, die auch mich mit meinen Seiten voll erwischt hat (Elfenwald-Hauptseite bislang PR4, jetzt 2, Blog von 3 auf 2 runter).
Worum geht’s?
21. Okt 2007
Erinnert sich noch jemand an diesen Ex-Grünen Vorglüh-Schäuble? Otto Schily? Anwalt?
War schon immer für recht eigenwillige Sichtweisen und Doppelagententum bekannt. Gerade hat er mal wieder verlauten lassen, was er (und viele andere) davon halten, Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu sein. Ist er nämlich immer noch.
Das sei ja eigentlich “kein” Beruf”, so Schily wohl dem “Spiegel” gegenüber. Dazu noch ein paar krause Anwaltsschwurbeleien, die (nicht sehr schlüssig) nahelegen sollen, das sei keine Nebentätigkeit, was er da so immer noch als Anwalt treibt. Auch wenn er für ein paar Monate 140.000 Euro weggesteckt hat, und den Bundestagspräsidenten von diesem kleinen Zubrot zu unterrichten vergaß.
“Angaben über Einzelheiten meiner Anwaltstätigkeit sind mir auf Grund meiner anwaltlichen Verschwiegenheitsverpflichtung auch gegenüber dem Bundestagspräsidenten nicht möglich.”
Und wobei hat Schily Siemens da monatelang geholfen? Wollen wir gar nicht so genau wissen. Anwaltliche Verschwiegenheit, und so. Er war ja auch schon für Biometrie-Unternehmen tätig, darüber redet man auch lieber nicht…
Die Vermutung liegt nahe, es würde sich um die Entwicklung irgendwelchen Überwachungs-Schweinkrams handeln. Aber es kommt noch besser:
Es ging zumindest offiziell um Korruptionsbekämpfung.
Sage noch einer, der politisch-wirtschaftliche Komplex der BRD und seine nebenberuflichen Volksvertreter hätten keinen Humor…
16. Okt 2007
Verschwörungspraktisch geschulte Menschen werden bei dem Namen vielleicht etwas zucken. “The Elders” verleitet das Hirn sehr zu der Fortsetzung “…of Zion”. Und die “Protokolle” dieser fiktiven “Weisen” sind in der BRD nicht ohne Grund verboten.
Dabei geht es bei “The Elders” um etwas ganz anderes. Vermutlich. Und auch gröbere Zionisten (oder Nazis) sind dort nicht vertreten. So weit wir die Menschen auf diesen Ebenen und ihre Hintergründe durchschauen.
Aber wovon fasele ich da eigentlich?
Kürzlich las ich so auf “Spiegel online” herum, was mir ja immer eine besondere Freude ist. Da erregte ein Randartikel meine Aufmerksamkeit: Ex-US-Präsident Jimmy Carter habe einen Polizisten “niedergebrüllt”. Alter!! Kannst Du doch nicht machen!!!
16. Okt 2007
Schöne Ergänzung zu dem, was ich neulich über die Musikindustrie (und die peinliche “Spiegel”-PR für sie) schrieb:
Man “vergißt” gerne in der öffentlichen Diskussion und in den Medien, daß neben Musikindustrie und widerborstigem Konsumentenvieh auch noch die Künstler selbst im Spiel sind. Denn nicht alle sind geklonte Sample-Automaten.
Und eine wachsende Zahl der Musiker hat die Faxen mit der Musikmafia selbst mindestens so dicke wie ihre Fans. Nicht nur massenhaft kleine Indie-Gruppen, die kein Schwein kennt. Trent Reznor (“Nine Inch Nails“, übrigens eh ganz interessanter Typ, wenn auch grauslige Musik… ;-) ) hat ja schon verschiedentlich öffentlich dazu aufgefordert, angesichts der unverschämten CD-Preise seine Musik zu “stehlen”.
Und hat vor ein paar Tagen endgültig den Schlußstrich gezogen: künftig seien Nine Inch Nails “freie Agenten” und würden den Vertrieb direkt mit ihren Fans regeln. Recht so. “Vertrieb” heißt dabei übrigens auch, daß Downloadversionen der Songs kostenlos gezogen werden dürfen - ganz legal und ohne Gezeter. Und an Vinyl und CDs/DVDs verdienen die Jungs immer noch genug. Ohne Streß, und ohne Gebühren für die Musikzuhälter oder die Anti-Filesharing-Stasi.
Und Radiohead, auch nicht ganz unbekannt? Ihr neues Album kann man im Shop wahlweise physisch und auch als Download-Version kaufen. Der Preis für die Download-Variante: wird vom Kunden festgelegt. Und auch eine Null wird akzeptiert. Daß solche fairen Ansätze von den Konsumenten gewürdigt werden, zeigt die Statistik: nur rund ein Drittel der Downloader habe bislang gar nichts gezahlt.
Nur zwei prominente Beispiele von vielen. Es geht offensichtlich auch anders.
Die eher durchsichtigen Manöver der MI, die mit einer Schein-Flatrate ein bißchen Apple und iTunes ärgern will, werden dagegen eher im Sande verlaufen - weil keiner diesen Vereinen mehr traut.