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Karrikaturen

Ich wollte mich ja noch einmal länger auslassen über diese Seuche der Religiösität, die die Welt wieder befallen hat und u.a. in diesem abstrusen Karrikaturenstreit ihre finsteren Blüten treibt. Aber im Moment kann ich vor Lachen nicht tippen.

Jede Menge herrlichster Mohammed/Muhammad/Muzzie-Karikaturen: HIER

Und hier der offizielle Jüdische Wettbewerb für antisemitische Karrikaturen: boomka.org
(heeeh,hee, nein, kein Verfahren wegen Holzverletzung, äh Volksverhetzung, das sind Israelis und andere Juden, die sich selbst übelst auf die Schippe nehmen! Stürmer is nix dagegen…)
Ein Hoch auf alle, die noch lachen können, auch und gerade über sich selbst.

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  • Rubrik(en): Alles
  • Es wird heller

    Die letzten Tage kumulierte noch einmal vieles, was schon seit Wochen schwelt. Oh, verzeiht – ich meine in mir, nicht in der durchgeknallten Welt da draußen.
    Alte Themen und Leiden, meine Fundamentalopposition gegen das, was sich die Menschen als „Wirklichkeit“ zurechtgemacht haben.
    Das Kassandra-Syndrom: teils zu fühlen, teils zu wissen, was die Zukunft bringt. Aber zugleich mehr oder minder hilflos zuzusehen, wie vom Mainstream bis zu den vermeintlichen „Lichtarbeitern“ alles in Richtungen wuselt, die letztlich auf den gleichen Punkt zulaufen.
    Immer mal wieder komme ich in einen Zustand, wo ich mir denke: „Leckt mich doch ALLE“. Aber…


    …es bleibt nicht dabei.

    Die Versuchung ist groß – ich sehe, selbst in helleren Momenten, keine Chance mehr, diese Welt im Rahmen der existierenden Systeme zu reformieren und überlebensfähig und menschlich zu gestalten. Es wird scheppern, und zwar gewaltig.

    Die Erde wird, ohne böse Absicht oder Zorn, einfach nur aus Notwendigkeit und Ursache-Wirkungs-Konsequenz, vermehrt Quittungen ausstellen für die unsägliche Art, wie wir mit ihr umgegangen sind über die Jahrtausende. Das wird heftig.

    Unsere korrupten politischen Systeme werden, ebenso wie der heute bekannte „Kapitalismus“, kollabieren. Wir werden durch ein Zeitalter neuer religiös motivierter Kriege gehen, die Verteilungskämpfe auf einer ausgebeuteten überfüllten Welt werden immer brutaler werden, und auch unser beschaulich vor sich hinfaulendes Europa wird Bürgerkrieg und Chaos der gröberen Art sehen. Das wird ebenfalls heftig.

    Der Bewußtseinsstand der Menschheit ist im Großen und Ganzen katastrophal – ob man nun unsere bigotte „Moral“ ansieht oder das Wiederhochkochen hirnrissigster und aggressivster Religiösität (das betrifft praktisch alle Religionen, nicht nur den Islam). Unser asoziales Sozialverhalten oder die kranke, teils durch veraltete Steinzeitprogramme und  banale Biochemie, teils durch die Jahrhunderte christlich-jüdischer „Familien“- und „Ehe-„Indoktrination  bestimmte Mixtur, die die meisten von uns „Liebe“ nennen. Das birgt noch Bewußtseinsarbeit für Jahrhunderte, bevor wir uns wirklich ernstnehmen können.

    Das subtile System der „freiwilligen Unterdrückung“, wo nur noch in extremen Fällen die Keule gezückt wird, funktioniert hervorragend – selbst die wenigen vielversprechenderen Ansätze, die im Umlauf sind, werden gekapert oder versacken freiwillig in den Lügen und Halbwahrheiten der Spin Doctors, den Verheißungen der Erlösungsphantasten oder den simplen Antworten der sogenannten „Radikalen“, die doch selbst nur willigste Handlanger und unverzichtbare Bestandteile des Systems sind.

    Nein, Freunde, ich sehe da keinen Weg. Und immer wieder gelüstet es mich, mein Fahrrad zu beladen oder meinen Rucksack zu packen, durch die Welt zu ziehen, zu genießen, was von ihrer Schönheit noch übrig ist, mich an und mit den lichteren Exemplaren der Menschen zu freuen, mich irgendwie durchzuschlagen und dann irgendwann gelassen am Wegesrand zu sterben oder freiwillig meinen Abschied zu nehmen, wenn es genug ist.

    Ähm… laute die Überschrift nicht „Es wird heller„? Lautete sie. ;-)

    Ich habe mich in früheren Jahren gerne als Existenzialisten betrachtet – und ein wenig dieser Grundhaltung ist geblieben. Gerade WEIL es so absurd und aussichtslos ist, leben wir und tun es obendrein mit einer melancholischen Fröhlichkeit, die der Welt spottet.  Und dazu kommt eine liebevolle Härte, die auf ältere Quellen zurückgeht und im Kern unangreifbar ist.

    Nicht sich die Realität zurechtträumen, nicht durch die violette Transformationsbrille die Dinge verzerren. Hinsehen. Weinen. Auch die Fäuste ballen und nach dem Scharfschützengewehr im Eck schielen oder nach dem Schwert. Und dann ruhig werden und weitergehen.

    Ich denke nicht, daß wir die Entwicklungen der nächsten Zeit noch aufhalten oder umlenken können. Ich würde manchmal gerne etwas vom Opium der „2012 gehen wir ins Goldene Zeitalter„-Träumer rauchen, aber dieser Fluchtweg ist mir versperrt, dafür sehe ich zu scharf und klar.
    Doch jeder Untergang birgt eine Chance. Nach der Sintflut war die Erde leer und rein. Nach den Prozessen, die uns bevorstehen, wird sie zwar nicht rein sein und nur ein Drittel leerer, aber die repressiven Systeme werden auf dem Umweg über Diktaturen, einer – zunächst negativen – Anarchie weichen. Das wird die Chance erhöhen, Inseln zu schaffen.

    DAS ist der Kern des Elfenwald-Projektes, nebenbei bemerkt. Es geht nicht nur darum, ein paar Bäume wieder in Frieden wachsen zu lassen, Naturwesen ein Refugium zu geben und selbst halbwegs komfortabel „auszusteigen“. Es geht darum, einen Keim zu bewahren. Ein Stück Menschheit, ein Stück Menschlichkeit. Ein paar Seelen, die zu „meinem“ Rudel gehören und noch Aufgaben zu erfüllen haben in diesen wirren Jahren und dem, was danach kommt.

    Dieses Gefühl ist nach den Klärungsprozessen und Leidensprozessen der letzten Zeit wieder erstarkt und deutlich geworden. Ein kleiner Flashback traf mich neulich.

    Kennt Ihr Felix Dahn, „Ein Kampf um Rom„? Nein, ich denke nicht, daß ich das war, die „Auch ich war einst Cleopatra„-Selbstbeweihräucherungen überlasse ich anderen. Aber die Figur des Teja war mir schon zu Kinderzeiten seltsam nah, und vor ein paar Tagen stand er wieder vor meinem Auge. Etwas an meiner Rolle  steht damit im Zusammenhang.  Der  melancholische, dunkle Träumer  und Harfner und Meister der Streitaxt, der Grimme.
    Sein Job war es, die Reste der Ostgoten zu sammeln. Dafür zu sorgen, daß sie noch fortkamen – stolz und ungebrochen in den Vesuv, oder lebendig fort in die Freiheit. Er kämpfte einen guten letzten Kampf am Mons Lactarius, und so ging es zu Ende.
    Er starb, aber er versagte nicht. Die Schiffe kamen, und der Rest seines Volkes durfte abziehen, überdauerte.

    Heute wieder. Müde sind wir geworden, und wenige.

    Und ich bin nicht der grimme Held, der ich einst war.
    Nur noch grimmig, aber nicht so sehr Held.
    Und doch: tun werde ich es.
    Werde wieder den Rückzug decken, werde die Reste sammeln und führen und diesmal werde ich dabei sein und lebendig, wenn wir fortgehen an einen anderen Ort, den Wahnsinn hinter uns lassend.

    Das Schwert ist noch nicht beiseitegelegt. Auch die Harfe nicht.
    Die Hoffnung nicht aufgegeben.

    Das Spiel ist noch nicht aus.


    Nein, Freunde, macht Euch keinen Kopf – ich bin nicht final übergeschnappt. Es sind Metaphern, die vielleicht einen kleinen Kern von realer Erinnerung beinhalten.

    Es ist viel Unklarheit und Suche in mir, auch was ganz pragmatische Dinge für die nächste Zeit angeht.
    Aber das Ziel und meine Aufgabe werden immer klarer.

    Und ich habe noch einmal laut und deutlich „ja“ gesagt.

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  • Rubrik(en): Alles
  • Ist es der alte Horror oder die Vorwegnahme des neuen? Werde ich langsam wahnsinnig oder ist es einfach die Erinnerung an Gewesenes, die von den Bildern geweckt wird? Können unsere Tränen das alte Leid, die alten Schulden wegwaschen, ein paar Körnchen vom Karmaberg der Menschheit fortspülen…

    Kinder, in den Heldentod gehetzt. So lange gehirngewaschen von skrupellosen Daheimbleibern und aufrechten Journalisten, bis sie freiwillig sterben möchten und nicht einmal mehr in der Lage sind, das zu verstehen, was ihnen jemand erzählt, der draußen war und weiß, was abläuft in der Welt. Feigling, Feigling! Die Sinnlosigkeit des Verreckens. Die Entmenschung.
    Der Schmetterling. Gerard Duval.

    Ja, der alte Film ist durchaus suggestiv. Und doch wahr. Denn noch immer gilt: „Im Westen nichts Neues.“

    Die Kinder heute werden in Kevlar verpackt und (einstweilen noch) ein wenig besser ausgebildet.
    Und sie werden auch (einstweilen noch) nicht wieder in den gleichen Massen verschlissen.

    Die Mechanismen sind immer noch die gleichen.
    Und noch immer werden vorzugsweise Grünschnäbel knapp im Volljährigkeitsbereich in den Armeen der Welt eingesetzt. Nicht etwa, weil sie fitter wären oder schneller oder robuster, wie es immer behauptet und den Kindern eingeredet wird.
    Ernsthafte „Security“-Firmen oder Söldnertruppen haben oft ein Durchschnittsalter von 40, das hat seine Gründe.
    Der vorteil der Kleinen ist: sie sind leichter zu manipulieren, leichter zu fanatisieren. Sie glauben schneller. Und sie haben nicht das Rückgrat, im Zweifelsfalle „Nein“ zu sagen und nach eigenem, meist richtigeren Ermessen zu handeln. Und sie kosten weniger, als ein ausgereifter, erfahrener Kämpfer.

    Es sind alte Bilder, ja. Und daß es mich immer zerreißt dabei, sei es nun der Wahnsinn der Westfront im 1. WK, sei es El Alamein oder die Normandie, ist mein Thema, ein jetziges oder – wahrscheinlicher – ein ebenfalls altes. Aber die Parallelen sind da, und auch wir werden noch Bilder sehen, auf die wir außerhalb des Fernsehens gut verzichten könnten.

    Auf N24 läuft gerade mal wieder eine dieser Kriegsbegeisterung züchtenden „Dokus“: „In der Schußlinie – Kampfmaschinen der US-Armee“. Die USA verkünden, das Ziel nuklearer Abrüstung wieder zu den Akten zu legen (das ohnehin nur ein Lippenbekenntnis war). Und das Londoner Alien Tony the Lonely faselt neuerdings auch schon von Gott, wenn es um die Rechtfertigung seiner Kriegszüge geht. „Gott mit uns“ stand auch einst auf unseren Koppelschlössern. Der Gott des Talmud, der Bibel, des Koran, – das gleiche Monstrum. Nein, im Westen wirklich nichts Neues. Und auch nicht im Wesen des Westens.

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  • Rubrik(en): Alles
  • Die unbefristete „Verlängerung“ des sogenannten „Patriot Act“, des US-amerikanischen Entdemokratisierungsgesetzes, wird von den deutschen Medien nur noch mit achselzuckender Beiläufigkeit gemeldet. Wir haben uns daran gewöhnt, daß die USA, wie es noch verbliebene liberalere Amerikaner schon vor einer Weile formulierten, „längst ein faschistischer Staat geworden sind“.
    Viele Menschen wollen das ohnehin alles gar nicht mehr wahrnehmen – schließlich sind die verbliebenen Gegengewichte wenig sympathischer. Und im Gegensatz zwischen hirnverbrannten Muslimen und armaggedonsüchtigen US-Christen ist es schwer, nicht einfach aufzugeben und den Kopf in den Sand zu stecken. Dabei werden vieleicht schon bald wieder Lagerwärter behilflich sein, nicht nur in Foltercamps wie auf Cuba… Ganzen Artikel lesen »

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  • Rubrik(en): Alles
  • ...auch wenn es ein leicht zynisches Lachen ist. Stolperte bei 4students.de, wo mich ein netter Mensch verlinkt hatte, über die Blödelbilder-Sektion, und bei einigen drängte sich mir doch der „Vogelgrippe“-Bezug sehr auf… Zu finden hier im neuen „Vogelgrippe“-Satire-Album, wo Ihr auch gerne eigene Bosheiten hochladen dürft. ;-)

    (((die Bilder sind seit dem Serverumzug weg, evt. stelle ich sie in die neue Galerie))) 

    Ansonsten schneie ich hier gerade ein, versuche, mich mit den momentanen Merkwürdigkeiten von Weltpolitk bis Privatleben auf verschiedenen Ebenen teils auseinanderzusetzen, teils zu arrangieren und werkele ziemlich rund um die Uhr an Webseiten, Shop, Linkaustausch, Rankingverbesserung und Suchmaschinenoptimierung der Seiten, etc.pp.

    Noch ein kleiner Nachtrag zu Donald Rumsfeld: sowohl er als auch der Jagdgott Dick Cheney haben eine lange Tradition, was Unterstützung von biologischer Kriegsführung, Menschenversuchen, etc. angeht. U.a. waren sie an der Vertuschung der „Olson-Affäre“ im Rahmen des  berüchtigten „MK Ultra“ -Programmes beteiligt.

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  • Rubrik(en): Alles
  • Lachen / Denken

    "Das moderne Bankwesen stellt Geld aus dem Nichts her. Der Vorgang ist vielleicht der verblüffendste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde.
    Das Bankwesen wurde ersonnen im Frevel und geboren in Sünde.
    Bankiers besitzen die Welt. Nimm sie ihnen und laß ihnen die Macht, Geld zu erschaffen, und mit einem Federstrich werden sie genug Geld haben, um sie wieder zurückzukaufen.... Nimm ihnen die Macht, und alle großen Vermögen wie meines werden verschwinden, und sie sollten verschwinden, denn so wäre dies eine bessere und fröhlichere Welt.
    Aber wenn du weiterhin Sklave der Banken sein willst, und den Preis deiner eigenen Versklavung bezahlen willst, dann lasse die Bankiers weiter Geld erschaffen und Kredite kontrollieren."
    - Sir Josiah Stamp, Direktor der Bank of England, 1928-1941

    Das hier ist…

    "Elvish Rantings"
    Das private Blog des Menschen hinter Elfenwald.
    Martin Hoffmann
    Mehr oder minder Liebevolles, Böses und Geistreiches zum Zeitgeschehen, gemischt mit reichlich Nabelschau.
    Wünsche viel Vergnügen und vielleicht den einen oder anderen Gedanken... ;-)
    Martin Hoffmann

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    Ausblick nach Paraguay. Alle 240 Sekunden.

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