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Nein, Elvish Rantings geht nicht unter die Versicherungsvertreter. Ich auch nicht. Meine Haltung zu diesen Dingen ist bekannt.

Aber es gibt in der bundesdeutschen, etwas merkwürdig tickenden „Zivilisation“ ein paar vermeintliche Zwänge, denen sich fast alle unterwerfen, auch viele Andersdenkende und „Alternative“. Teils ist dieser Zwang gesetzlich bedingt (Krankenversicherung ist ja neuerdings quasi Pflicht, nicht nur für kleine Arbeitnehmer), teils nur durch persönliche Angst, Strom fabrizieren die wenigsten genug selbst, und auch andere Leistungen aus dem Versicherungs-/Finanzbereich lassen sich in unserem entfremdeten, hektischen und geldorientieren Leben manchmal nicht vermeiden.

Und wenn man sie nicht vermeiden kann, dann sollte man wenigstens wachen Auges sorgfältig wählen, nach Kriterien der Sympathie, Nachhaltigkeit – und natürlich des Preises. Und sich nicht einfach zum Spielball seines Bankberaters, der Konzernwerbung, oder irgendeines provisionsgetriebenen pseudo-objektiven Klinkenputzer-„Finanzberaters“ machen.

Das ist der Grund warum ich hier schon vor einiger Zeit mal über Strompreisvergleiche schrieb, oder auch über Preisvergleiche bei Online-Apotheken, und warum ich das Thema grad noch mal aufgreife.

Im Deutschland des Sozialhetzers Westerwelle und seiner Spießgesellen werden immer mehr Menschen nicht nur den Wunsch, sondern die bittere Notwendigkeit verspüren, die monatlichen Kosten so gering wie möglich halten zu müssen. Neben normalen Lebenshaltungskosten gehören dazu natürlich auch die Strom- und Versicherungskosten.

Und für Menschen, die in der Lage sind, ein einfaches Online-Formular zu verwenden, ist es heute glücklicherweise ausgeprägt simpel, beim Strom und den Versicherungen Geld einzusparen. Da es mittlerweile viele verschiedene Stromanbieter und Versicherungen gibt, und deren Angebotsstruktur oft bewußt verwirrent angelegt ist, ist es zwar schwer den passenden Anbieter herauszufinden. Aber im Internet gibt es dazu einige Seiten, welche einem beim Versicherungsvergleich und Stromanbietervergleich helfen.

So ist zum Beispiel bei der Suche nach dem geeigneten Stromanbieter nur die Eingabe von Postleitzahl und letztem Jahresverbrauch notwendig und umgehend erscheint eine große Auswahlliste. Die Anbieter von Ökostrom werden extra gekennzeichnet, damit sie leichter ins Auge fallen.

Nach der Wahl des zukünftigen Anbieters kann in der Regel das entsprechende Formular gleich online ausgefüllt werden. Alles weitere, wie die Kündigung beim derzeitigen Versorger, übernimmt dann der neue Anbieter.

Bei den Versicherungen verhält es sich ähnlich. Allerdings sind hier je nach Versicherungssparte mehr oder weniger Angaben zu machen. Bei den Sachversicherungen, wie Hausratversicherung, lässt in vielen Fällen auch das Antragsformular online ausfüllen. Für die Personenversicherungen, wie zum Beispiel die Berufsunfähigkeit, ist eine ausführliche Beratung durch einen Versicherungsmakler notwendig. Ganz gleich welche Versicherung man wechseln will – immer dabei Kündigungsfristen der alten Versicherung beachten! Wer lieber nicht online wechseln möchte oder sich unsicher ist findet jederzeit persönliche Hilfe. Dies gilt natürlich für den Stromanbieterwechsel und Versicherungswechsel gleichermaßen. Alle benötigten Telefonnummern werden auf den Seiten angegeben, lästiges Suchen entfällt. In beiden Fällen stehen „reale“ Mitarbeiter zur Verfügung, so daß man nicht komplett auf sich gestellt ist.

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Neues Deutschland.

So titelt irgendein Claqueur der Wirtschaftsfaschisten auf SPON.

„Neues Deutschland“?

Falsch.

Das ist nicht neu.

Das Unheil wurde lange Jahre in lähmender, aber noch relativ komfortabler Atmosphäre unter dem breiten Hintern von Helmut Kohl angebrütet. Gasmann Schröder und Joschka Ribbentrop führten dann mehr oder minder hoffnungsvolle Menschen in Krieg und „Agenda 2010„. Die letzten Jahre inklusive der Verbanklichung der Staaten sind uns noch gut im Gedächtnis. Und nun werden der atomgetriebene Hosenanzug, die SchmerzschWelle und Unfreiherr Gel zu Guttenberg das Werk vollenden. Und der Pofalla soll Minister für Zwangsarbeit und Entsozialisierung werden? My ass.

Grund zum Jammern? – keineswegs.

Ich gehe davon aus, daß Wahlen in der BRD noch weitgehend unmanipuliert ablaufen, und nur dann „korrigiert“ wird, wenn die Ergebnisse signifikant von den Verkündigungen beim letzten Bilderberger-Treffen abweichen sollten. Was aufgrund der hervorragenden Konditionierung des Wahlviehs und der Gehirnweichspülung seitens der Systemmedien gewöhnlich nicht nötig ist.

30 Prozent der BRD-Insassen sind so resigniert oder faul oder beides, daß sie daheimgeblieben sind und die Besetzung der Anstaltsleitung anderen überlassen haben. Denk dran, wenn Du in den nächsten Jahren auf die Straße gehst: rund jeder dritte, mindestens aber jeder Vierte, der Dir begegnet, hat aufgegeben, nicht einmal eine bewußt ungültige Stimme zu Protokoll gegeben und damit zugelassen, daß andere die wirtschaftsfaschistische Diktatur „demokratisch“ legitimiert haben.

Wahlanalyse? Wählerwanderungen? Statistikersülze. Uninteressant. Pro Partei in einem Satz abzuhaken:

SPD: die „Sozialdemokraten“ haben die Menschen ein paarmal zu viel verraten, sie haben ihre Quittung bekommen – ruhet in Unfrieden.

CDU/CSU: der traditionell geringere IQ der Schwarzwähler und ihr höheres Trägheitspotential haben im Verbund mit der Zwangsverwählung der Insassen katholischer Altersheime und vielen schwarzbraunen Überzeugungstätern deutlichere Verluste verhindert.

Grüne: es sagt viel über den Zustand eines Landes, wenn pseudogrüne Kriegsparteien Stimmenzuwächse verzeichnen können. Meiner Ex-Partei (deshalb kriegt sie einen zweiten Satz… ;-) ) hätten vier Jahre Besinnung, Reinigungsfasten und Entschleimung außerhalb des Reichstages ganz gut getan.

Linke: zu wenig Menschen haben begriffen, daß eine starke Linke trotz Phrasendrescherei, hohler Gallionsfiguren und hohem Rückgratverlustpotential die einzige Chance gewesen wäre, die nähere Zukunft abzuwendenmildern.

Piraten: der Zwei-Prozent-Warnschuß vor den Bug der leyenhaften Schäubliktatur war nett und notwendig – ändern wird das nichts, es hätte auch nichts geändert, wenn diese zwei Prozentchen woanders gelandet wären. Ich bereue nichts ;-)

War da noch was? Ach ja: die

FDP.

Denke auch daran, wenn Du in Zukunft auf die Straße gehst: rund jeder siebte, der Dir begegnet, ist ein erklärter Feind der Menschen, skrupelloser Opportunist, oder so dämlich, daß er ernsthaft glaubt, ausgerechnet das Gesindel, das das Destillat dieses verkommenen Wirtschaftssystems darstellt, könnte „uns“ aus der „Krise“ führen…

Fazit: die Menschen bekommen, was sie wählen, das gilt im Leben wie in der Wahlkabine, sie erschaffen sich ihre Realität. Wer weder durch Wahl noch durch Aufstand für andere Verhältnisse sorgt, verwirkt das Recht zu Jammern und vermindert auch sehr die für ihn empfundene Restsolidarität. Für mich persönlich bedeutet diese Wahl einen gehörigen Motivationsschub, meine Auswanderung zu forcieren, und eine Besänftigung der allerletzten noch latent gärenden Skrupel, ich könne „mein“ Land doch nicht so im Stich lassen… Die Insassen der BRD haben den Weg in mehr Krieg, mehr Verstrahlung, mehr Gen, mehr Überwachung und Zensur, weniger Freiheit, mehr Armut, mehr Ausbeutung, mehr Bankendiktatur, mehr Zwangsarbeit, Zwangsimpfung und vermutlich eine „Ermächtigung“ via Seuchengesetz und „Terrorbekämpfung“ gewählt.

Rindviecher. Und was macht man mit Rindviechern? Chippen, Melken, Schlachten. Nun denn, so sei es. Es wird kalt und dunkel.

Ob Ihr 2013 eine neue Chance bekommt oder einen Reichsunfreiherrn auf Lebenszeit, warten wir mal ab.

Die „Partei deutscher Auswanderer und Dissidenten im Exil“ wird jedenfalls in den nächsten Jahren Rekordzuwächse verzeichnen können.

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…weder in meinem Leben, noch mit meinen Webseiten. ;-)

Es ergab sich nur irgendwie, daß Simmels Abgesang hier ein paar Monate die Startseite zierte und teilweise etwas für Irritationen sorgte… *lach*

Aber keine Sorge – bei mir ist zwar nicht alles bestens, aber zumindest in Bewegung und Entwicklung. Nur zum Schreiben hatte ich keinen Trieb, jedenfalls nicht hier.

Voraussichtlich werde ich hier im Blog auch die nächste Zeit wenig sichtbar sein, denn:

die eigentlichen Elfenwald-Seiten habe ich gerade neu aufgesetzt, auf den neuen Schwerpunkt „Auswandern Paraguay“ ausgerichtet, und bin nun dabei, dort massiv die Inhalte auszubauen und noch ein wenig am neuen, auf WordPress basierenden Gerüst zu feilen.

Also in nächster Zeit mal eher www.elfenwald.org im Auge behalten, weniger blog.elfenwald.org, das ich evt. gar nicht weiterführen werde, sondern nur zu „historischen“ Zwecken stehen lasse.

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Nein, das ist nicht von mir. Simmel. Johannes Mario Simmel.

„Ich habe gelegentlich schreckliche Angst davor, daß es nach dem Tod weitergehen könnte. […] Wenn ich gestorben bin, dann soll verflucht noch mal Schluß sein.“ Das hat er mal gesagt, schon eine Weile her.

Nun ist er gegangen, und wird sich dieser Angst stellen müssen. Oder vielleicht findet sich auch ein Paralleluniversum, wo seinem Wunsch genüge getan wird, und es einfach nur wohltuend dunkel und still wird.

Was ich mit Simmel zu schaffen habe? Nicht viel. Lange habe ich ihn, wie es sich für einen ordentlichen Halbintellektuellen gehört, gleich neben Konsalik in die Bestseller-Paria-Schublade einsortiert, die, wo man allenfalls mal heimlich drin stöbert…

Aber irgendwie mochte ich ihn, obwohl ich mich nie intensiv mit ihm oder seinen Büchern befaßt habe.

Ein paar habe ich gelesen. Und mit Verwunderung stellte ich gerade fest, daß ausgerechnet sein wohl brisantestes Buch („Die im Dunkeln sieht man nicht“) nicht mehr gedruckt wird und nur noch antiquarisch zu bekommen ist. Na klar, im Vorkriegsdeutschland 2009 gibt es Themen, die man nicht so gerne liest. (Ach ja, das mit dem „Vorkriegs-“ stimmt natürlich schon eine Weile nicht mehr, aber lassen wir die Probeverletzungen des Völkerrechts und des Grundgesetzes mal außen vor, das dicke Ende kommt noch.)

JMS ist vermutlich noch rechtzeitig weggekommen. Wir anderen dürfen überlegen, ob wir vorher handeln oder hinterher wieder Bücher schreiben wollen, wobei noch zu hinterfragen wäre, ob unsere ebenso viel gelesen würden…

Ihm wünsche ich, was er sich gewünscht hat.

Oder die Entdeckung, daß ein paar weitere Anläufe gar nicht so übel sein könnten.

Genug zu tun und zu schreiben wäre noch.

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Mein „Neujahr“ war ja bereits. Aber denen, die nicht nur pragmatisch den Pfaffenkalender zur organisatorischen Abstimmung verwenden, sondern ihn wegen seiner recht großen feldbildenden Wirkung auch für sonstwie („Neues Jahr“, Vorsätze, spirituelle Zusammenhänge, Numerologie, etc.pp.) bedeutsam halten: ich wünsche Euch einen guten Übergang und ein – na, seien wir realistisch – „brauchbares“ 2009.

Hübsch ist diese Nacht ja, klar, und sehr kalt. War gerade noch im Garten, um den tiefgelben Sichelmond anzuschauen (und den Kompost wegzubringen…), und im Licht der Stirnlampe glitzerte die dickbereifte Welt ganz unglaublich schön. Vielleicht reicht mein Lächeln bis zum Ende des nervigen Herumgebölleres.

Ach ja, 2009 hat übrigens Quersumme 11. Die „Meisterzahl“. Jetzt müssen wir uns nur noch entscheiden, ob wir langsam von intriganten gierigen lethargischen Volldeppen zu klugen und netten Meistern werden, oder ob wir uns – wonach es aktuell eher aussieht – höchst meisterhaft selbst den Arsch wegblasen (lassen) wollen.

Sonnenaufgang? Sonnenuntergang? Götterdämmerung?

Wir entscheiden. Tun wir es.

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  • Rubrik(en): Zukunft
  • Lachen / Denken

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    - Sogyal Rinpoche

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