Noch nicht gar so lang ist es her, da wurde mit Gewalt und Viren, Alkohol und Religion, Lügen und gebrochenen Verträgen ein Kontinent untertan gemacht. Und eine uralte Kultur so gut wie ausgelöscht.

Die Nachkommen der Täter, der religiösen Irren, Schatzsucher, Sträflinge, Freiheitsträumer, Kolonisatoren und Wirtschaftsflüchtlinge von damals nehmen heute das Privileg in Anspruch, das „freieste Land der Welt“ zu sein und den Rest der Welt nach Belieben wahlweise zu „befreien“ oder zu zerbomben. Und ihr eigenes Land hat sich in den Fängen der PNAC/Halliburton-Camarilla längst in ein Zerrbild von „Freiheit“ verwandelt.

Und das, was von den „Indianern“ noch übrig ist? Meist ein trauriger Anblick. Was sich ändern könnte in Zukunft.

Eine der ältesten und stolzesten unter den Indianernationen hat sich kurz vor Weihnachten von den USA unabhängig erklärt und die „Republic of Lakotah ausgerufen.

Während die freie Presse über das Wettgrinsen bedeutungsloser Handpuppen von Obama bis Hillary und Jesus F. HuCkleberry berichtet und jede andere „Unabhängigkeitsbewegung“, sofern von den USA abgesegnet und zu Bürgerkriegs- und Machtgewinnzwecken nützlich (siehe die Farce um „Wag the Dog“-Kosovo), bejubelt und breittritt, wurde der (einstweilen nur symbolische) Akt der Lakotha von praktisch allen relevanten Massenmedien schlicht ignoriert.

Egal wie die Chancen stehen, daß ein potentiell wirklich freies Land auf dem Boden des nordamerikanischen Kontinents entsteht – die Lakotha verdienen jede Beachtung und Hilfe, jeden positiven Gedanken und jede noch so kleine Mitarbeit, die aufzutreiben ist. Ihrem Begehren stattzugeben, wäre ein seltener Anflug von Weisheit und Anstand seitens der US-Regierung. Und ein kleines Schäufelchen Karma-Reduktion…

Wer sich einbringen mag:
die offizielle WebSite findet sich unter www.republicoflakotah.com mitsamt einem zunehmend lebendigen Forum, ein recht tendenziöser Wikipedia-Artikel bietet einiges an Hintergrund und Querverweisen, und solange das Video bei YouTube bleibt, könnt Ihr gleich hier das Statement von Russell Means einer der prägenden Persönlichkeiten dieser Bewegung und ein „Ältester“ der Lakota, ansehen und hören:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Update: gerade im Zusammenhang mit dem heuchlerischen „Gedenken“ an die false-flag-„Anschläge“ von 9/11 fand ich diese Boshaftigkeit sehr amüsant. Ja, „we were all wounded by Wounded Knee“….

Im Gegensatz zu den freiheitsraubenden Institutionen der Neuen Weltordnung kämpft diese "Homeland Security" tatsächlich um Freiheit und Überleben. Seit 1492.

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