Wie vorgestern hier gemeldet, macht seit Tagen ein peinlicher Video-Mitschnitt der BBC-Berichterstattung über 9/11 im Internet die Runde. Dieser Mitschnitt, dessen Echtheit und korrekte zeitliche Einordnung nicht angezweifelt werden, zeigt klar, daß die BBC ein nicht logisch zu erwartendes Ereignis (nämlich den Einsturz von Gebäude 7) verfrüht meldete – rund eine halbe Stunde, bevor es dann tatsächlich kollabierte.

Daß den Hintergrund für diese „Prophezeihung“ Live-Bilder mit dem intakt dastehenden Salomon Brothers Building bilden, macht die Sache etwas dekorativer und peinlicher, daß es sich um WTC Gebäude 7 handelt, das nach heutigem Kenntnisstand aktiv gesprengt wurde, macht sie ziemlich pikant.

Jedenfalls stellt sich die Frage nach der Quelle dieser Nachricht, die offensichtlich so überzeugend war, daß gleich mehrere Nachrichtensender sich bemüßigt fühlten, ausgiebig und unhinterfragt die Zukunft zu melden.

Und wie geht die BBC damit um? Harry Potter, äh, Richard Porter, der Head of News, macht es vor….

Die erste Stellungnahme in seinem Blog war so offensichtlich Panne, daß selbst konservativste BBC-Freunde, die jeder „Verschwörungstheorie“ abhold sind, sich zu bösen Kommentaren gedrängt fühlten – nach 209 Kommentaren griff dann die Zensur, weitere Beiträge wurden nicht veröffentlicht, auch zwei Kommentare von mir verschwanden. Die BBC ist schließlich nicht irgendwer. Wer dann bei einem solchen Hammer nur Häme zur Verteidigung aufbietet und das mysteriöse angebliche „Verschwinden“ der Originalmitschnitte im Hause der BBC (vielleicht sollten sie mal die CIA / PNAC-Mitarbeiter rausschmeißen, die anscheinend in der Regie (s.u.) und im Archiv zu viel Einfluß haben…) vorschiebt, um sich nicht klar zur Echtheit der Mitschnitte äußern zu müssen, macht sich lächerlich und beleidigt seine Zuschauer und Kunden. Besonders wenn er nicht irgendein Praktikant ist, sondern Head of News eines der renommiertesten Nachrichtensender der Welt.

Der Welle der Empörung folgten weitere Recherchen. Weitere Mitschnitte tauchten auf, die belegen, daß das ursprüngliche BBC-Material echt ist und daß mindestens zwei weitere Nachrichtensender und andere Kanäle der BBC die gleiche Meldung mit dem gleichen Zeitversatz brachten.

Wer das, wie es auch Porter versucht, als kleinen „Fehler“ in der Hektik des Tages deklariert oder auf generelle Medienkritik an Live-Berichterstattung abzulenken versucht, ruft allenfalls breites Grinsen hervor.

Die Frage steht im Raum und wird so oder so beantwortet werden:

Welche Quelle, von der die Korrespondenten der BBC und weiterer Sender ihre Informationen bezogen, war so überzeugend und glaubwürdig, daß man eine Kleinigkeit wie den Einsturz eines 47-stöckigen Hochhauses lang und breit meldet, ohne sich auch nur durch einfachen Augenschein davon zu überzeugen, ob es schon an der Zeit ist für diese anscheinend vorbestimmte Meldung? Oder einfacher: WER WAR DIE QUELLE ?

Und eine zweite Frage wird zumindest die BBC beantworten müssen – warum wurde der Livestream „verloren“, resp. aktiv ausgepixelt, just in dem Moment, wo das Gebäude tatsächlich gut sichtbar für Korrespondentin und Kamera eingestürzt wäre? Wenn es „nur ein Fehler“ war, gab es dafür keinen Grund.

Auf diese beiden Fragen gibt Porter keine Antworten – auch nicht in seiner zweiten Stellungnahme. Statt dessen „widerlegt“ er lang und breit und nicht sonderlich erfolgreich, was eigentlich niemand behauptet hat. Nämlich daß die BBC „part of the conspiracy“ sei. Hey, niemand unterstellt Euch das – warum streitet Ihr es dann so vehement ab? Und warum redet er eigentlich immer von the conspiracy“, nicht von a conspiracy“ oder an alleged conspiracy“ oder a so-called conspiracy you lunatics are always phantasizing about“?
Will er uns etwas sagen?

Die seitenlangen Ausflüchte bringen jedenfalls nicht weiter. Und die Beschwörungsformel zum Abschluß wird ihm auch nicht helfen… „There’s no story here.“ – ach ja?! Not quite, Mr. Porter, not quite. There IS a story.

Wäre es keine Story, müßte man nicht so dagegen vorgehen. Man versucht es zwar halbwegs unauffällig zu machen, um nicht allzu klar als Zensor dazustehen. Aber es fällt trotzdem auf, wenn sowohl auf Google als auch auf youtube (die gerade weitreichende Deals mit der BBC bekanntgegeben hatten und folglich kooperativ gestimmt waren…) verschiedene Male das Video zensiert wurde – bis man vor der Flut der Neueinstellungen kapitulierte. Auch bei Digg.com wurden Stories zu diesem Thema, die rund 3000 „Diggs“ hatten (ein Maß für die hohe Popularität der Artikel) nicht auf der Seite der beliebtesten Stories angezeigt – was schon öfter bei kritischen Artikeln zur offiziellen 9/11-Verschwurbelungstheorie der Fall war. Bei neuen Videos auf YouTube tauchen neuerdings wie aus dem Nichts böse Kommentare mit Killerphrasen auf, etc.pp.

Und die deutschen Medien? Führer befiehl, wir schlafen… auch wenn es noch so viel Mühe macht, die Augen zuzuhalten. Das einzige Mainstream-Medium,

Update: da war ich ein kleines bißchen zu unhöflich. Es gab weitere Artikel, allerdings wenige und gut versteckt, meist unter „Computer“ oder „Vermischtes“. Überall unter dem Deckmantel der Häme und Satire lanciert – wie hier in der Süddeutschen Zeitung oder hier in der FAZ. Dank an die jeweiligen Web-Redakteure. Mir ist schon klar, daß Ihr diese Artikel nur durchkriegt, wenn ihr ein wenig Häme über die sog. „Verschwörungstheoretiker“ ausgießt. Immerhin wird überhaupt berichtet. Schon mal ein guter Ansatz, bevor das große Zurückrudern weg von der einstürzenden offiziellen Legende einsetzt… oder meint Ihr dieses schlampig recherchierte, von sachlichen Fehlern strotzende – nicht einmal die internen Archivierungsrichtlinien der BBC hat man anscheinend gelesen…- und arrogante Gefasel etwa wirklich ernst?! Naja, und die Tagesschau hat ohnehin wichtigeres zu tun, als „so etwas“ zu melden…

das m.W. bislang das Thema überhaupt aufgegriffen hat, ist der Focus. Mit einem miserabel recherchierten und tendenziösen Artikel, der hier zu verkosten ist.

Interessant ist dabei die Struktur und die Reihenfolge der Kommentare und welche wann zugelassen oder abgelehnt werden. Ich experimentiere da gerade ein wenig, – zumindest werden Postings mit Quellenangaben zensiert, so ein Kommentar von mir, der einen Link zum offiziellen BBC-Blog enthielt. Wäre ja schlimm, wenn die Leute mal den ganzen Text lesen würden…

Denn dann würde ihnen das Herumgepottere vielleicht noch deutlicher auffallen…

Aber auch so glimmt die Lunte – im Wollknäuel der Halbwahrheiten und Lügen um 9/11 ist ein Fadenende zum Vorschein gekommen. Irgendjemand, und zwar irgendjemand mit hoher Medienautorität, hat eine Meldung zu früh herausgegeben. Während seine Sprengmeister noch nicht ganz so weit waren. Dieser Jemand sollte Antworten haben. Oder zumindest die Verbindung zu einem weiteren Jemand… Es sollte mich wundern, wenn niemand Lust verspürte, an diesem Fadenende ein wenig zu zuppeln…

Nachtrag: das Originalvideo wird immer mal wieder gelöscht/zensiert, dafür aber stündlich mehrfach neu eingestellt… Ich behalte aktuelle Versionen auf YouTube im Auge und verlinke sie HIER

Auch der 911blogger bietet aktuelle Downloadlinks an. Und in den Torrent- und eMule-Netzen ist das Video leicht zu finden, sowohl die Originaldaten als auch die mit Anmerkungen versehene Kurzversion. Zensur ist schwerer geworden in diesen Zeiten, *lach*

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