Eine Schweigeminute, bitte. Für die Opfer des 11. September.

1973.

Damals putschte ganz spontan und ohne jegliche Infiltration und Beihilfe durch CIA und den sonstigen Apparat der USA das chilenische Militär, ermordete den amtierenden Präsidenten Salvador Allende – und es begann die Herrschaft eines ausgesucht üblen Massenmörders und Diktators namens Pinochet.

Der nicht auf Öl saß und außerdem den USA treu ergeben war – und daher massiv unterstützt und gefördert wurde, statt in Steinzeit und Bürgerkrieg zurückgebombt zu werden, wie man es bei anderen „Schurkenstaaten“ ja so gerne tut.

11. September

War da nicht noch was?

Doch, der gleiche Henry Kissinger, dessen Umtriebe selbst ein gemäßigter Sender wie Arte in einer Dokumentation als „Kriegsverbrechen“ bezeichnete und der damals sehr glaubwürdig versicherte, die USA „haben es nicht getan“, sollte viele Jahre später die erste Vertuschungs- ähm, „Untersuchungskommission“ zu den „Anschlägen“ des 11.9.2001 leiten. Wie passend.

Die Gedenkminute für die Opfer dieser Sauerei wird noch etliche Jahre andauern.

Denn täglich kommen hunderte dazu.

Und hunderte Millionen auf den Konten der Financiers und Profiteure.

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