Der kommerziell sehr ergiebige Irrsinn der sog. “Vogelgrippe” geht weiter. Nachdem gerade erst wieder in Bayern eine Vier-tel-mil-lion kerngesunder Enten und anderes Federvieh “auf Verdacht” sinnlos abgemetzelt wurde, steht der nächste Streich an.

Denn langsam scheint sich herumzusprechen, daß die Vogelgrippe nicht nur Umsatzbringer No. 1 (und auch der einzige…) für das nutzlose und gesundheitsschädliche “Grippemittel” Tamiflu und die Aktien des Herrn Donald Rumsfeld war und ist, sondern auch ein gutes Instrument, um private Geflügelhaltung und die etwas Tier- und menschenfreundlichere Freilandhaltung in den Griff zu bekommen, sprich auszuschalten. Und daß sich diese virtuelle “Grippe” und die aus ihr an den Federn herbeigezogenen “Pandemie”-Ängste gut zum Abgreifen von Forschungsgeldern eignen, weiß man auch.

Wie immer, wenn irgendwo “Vogelgrippe” “ausbrach”, ist auch bei dem anstehenden Gesetzentwurf das Seucheninstitut, in dessen unmittelbarer Nähe auf Rügen die erste publicityträchtige Welle der angeblichen Vogelgrippe in Deutschland inszeniert wurde, nicht weit, sondern mischt kräftig mit.

Schließlich sind die Jungs und Mädels vom Friedrich-Löffler-Institut bislang die einzigen (neben dem obersten Seuchen(verbreitungs)institut in England), die in besonders realitätsrelevanten Laborspielchen das pöööse H5N1 immer auf Bestellung “nachweisen”, wenn es gebraucht wird…

Auf das Fehlen sauberer epidemiologischer Untersuchungen, die merkwürdigen Umtriebe des Seucheninstituts mit Hauptsitz auf der Insel Riems, insbesondere seines Leiters, Thomas C. Mettenleiter, und die politische und wissenschaftliche Haltlosigkeit der kommenden Verordnungen bezieht sich eine Initiative Betroffener, die mit einer formellen Bundestagspetition, aber auch einer kleinen informellen “Hilfestellung” für Herrn Mettenleiter bei diesem Unfug gegenhalten wollen.

Ich möchte daher die Mail von Werner Hupperich hier gerne in Auszügen wiedergeben und rege eine rege Beteiligung an beiden Aktionen an! ;-)

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Liebe Tierfreunde,

aus aktuellem Anlass auf diesem Wege einige Neuigkeiten. [...]

Allerdings – der Irrsinn gönnt sich selbst offenbar keine Pause – wird am 12. Oktober vom Bundesrat eine neue “Geflügelpest-Schutzverordnung” (Bundesratsdrucksache 601/07) verabschiedet werden. Diese Verordnung wird mittelfristig das Ende der privaten Geflügelzucht (wenn nicht gar der privaten Vogelhaltung insgesamt) bedeuten. Ferner beinhaltet dieses Machwerk etliche inhaltliche Fehler.

Informationen zur VO 601-07 findet ihr u.a. auf:
http://www.symposium.federtiere.net/viewpage.php?page_id=11

Dieses Machwerk gilt es also nach Kräften zu verhindern. Zu diesem Zweck ist auch bereits einiges an Gegenmaßnahmen in Arbeit. Neben einer neuerlichen Petition auf
http://www.gegenpropaganda.org/html/petition_show.php?nr=8
ist auch eine etwas außergewöhnliche Aktion “Eine Feder für Thomas Mettenleiter!” (später dazu mehr..) so wie auch eine Verfassungsbeschwerde in Vorbereitung.

Wer sich also in der Sache engagieren möchte, der sei hiermit eindringlich um Unterstützung gebeten. Wer eine Feder, einen Briefumschlag und Porto erübrigen kann, der möge sich bitte an folgender Aktion beteiligen:

Eine Feder für Thomas Mettenleiter

Aktuell 320 000 im Rahmen der H5N1-Seuchenprävention in Schwandorf “vorsorglich getötete” gesunde Enten und nunmehr weltweit 260 Mio. Vögel klagen an:

Thomas Mettenleiter sucht H5N1 – Schicken wir ihm Probefedern!

Das Friedrich-Löffler-Institut als zuständige Bundesbehörde hat sich bis heute zu umfassenden und ergebnisoffenen epidemiologischen Untersuchungen unfähig erwiesen[1].

Thomas Mettenleiter als Präsident des Institutes hat folglich das sinnlose Töten gesunder Tiere unmittelbar mitzuverantworten. Helfen wir ihm also bei der Jagd nach dem “Supervirus” und schicken ihm ein paar Federn. Seien es welche aus der Natur oder dem eigenen Stall. Herr Mettenleiter, sollten Sie diesen Text lesen so seien Sie versichert: Wir helfen Ihnen bei der Suche. Ein paar Federn werden wir schon für Sie auftreiben. Noch sind welche zu finden…

Es steht für den 12. Oktober 2007 ferner “Geflügelpest-Schutzverordnung 601/07″, welche unter maßgeblicher Beteiligung des Friedrich-Loeffler-Instituts zustande kam, zur Verabschiedung an. Diese Verordnung wird im Falle ihres Inkrafttretens in ihrer derzeitigen Form mittelfristig das Ende jeder privaten Geflügelhaltung – wenn nicht gar der Vogelhaltung insgesamt – bedeuten.

Um das Friedrich-Loeffler-Institut auch zu einer ergebnisoffenen Untersuchung abseits der gängigen Wildvogelbeschuldigungen zu inspirieren und hinzuleiten zu eingehender Untersuchung sowohl menschlicher Transportwege und die im Seuchengeschehen ursächliche Rolle der Massentierhaltung nehmen wir es in Bezug auf die einzusenden Federn auch nicht so genau. Nach unserer Definition ist somit “Feder”, was diese Bezeichnung im Namen trägt.

Senden Sie Ihre gesammelten Federn bitte am 02. Oktober an:

Herrn
Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter
c/o Friedrich-Loeffler-Institut
- Persönlich / Vertraulich –
Boddenblick 5a

17498 Greifswald - Insel Riems

Um zu vermeiden dass unsere mühsam gesammelten Federn verloren gehen, senden Sie – wenn möglich – diese bitte als Übergabe-Einschreiben mit persönlicher Zustellung.

Am 03. Oktober ist “Tag der Deutschen Einheit”. Zeigen wir Herrn Mettenleiter, was wir unter “Einheit” verstehen. Am 04. Oktober ist “Welt-Tierschutztag”. Lasst uns zeigen dass Tierschutz keine hohle Phrase für uns ist.

Vielen Dank für eure Hilfe und Unterstützung – heute und hoffentlich auch in Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen,
Werner Hupperich

[1] Siehe auch: Petermann, Peter “Epidemiologische Untersuchung von aktuellen Vogelgrippe- bzw. Geflügelpest-Fällen in Deutschland - ein notwendiges Plädoyer für eine seriöse, umfassende, wissenschaftlich fundierte Untersuchung” www.symposium.federtiere.net

Denn mal ran ans Federnsammeln… ;-)

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