Ich schrieb es schon neulich: sowohl ein diffuses, dabei aber sehr eindeutiges Gefühl, als auch konkrete Entwicklungen in der Realität deuten darauf hin, daß es mit dem Wäldchen nun schneller gehen wird und soll (und auch muß, wennn ich so in die Welt hinaussehe…) als gedacht. Die „richtigen“ Menschen kommen langsam aus ihren Löchern gekrochen bzw. werden klarer und fester in ihrem Commitment, mitzumachen, ein Teil des benötigten Geldes ist in Sicht, und ein ideales Gelände hat sich ebenfalls gemeldet. Daher rühre ich nun auch etwas penetranter die Spendentrommel und habe die Seite mit den Finanzierungsinfos überarbeitet, damit Ihr Euch ein klareres Bild machen könnt und Lust bekommt, mitzumachen und/oder zu helfen.
Auch der Spendenbaum zum Aufbau der Elfenwald Foundation ist online – gucken und werben und mithelfen!

Weniger glatt läuft die kurzfristige Planung – irgendwie ist grad der Wurm drin, was einen Ort für den Sommer für mich zum Leben und Arbeiten angeht, daher noch mal meine Anfrage, ob jemand von Euch etwas hat oder weiß – Details hierzu und den anderen Themen im Langtext.

Ja – es geht los. Ich höre, obwohl ich ja eher ein intellektualistischer Gedankenmensch bin, durchaus auch auf meinen dicken Bauch und Dinge, die sich mir intuitiv aufdrängen. Und da ist bereits seit Wochen ganz klar das Gefühl da: es geht jetzt darum, den Elfenwald real werden zu lassen. Das Konzept ist „fertig“ (so etwas ist nie fertig, aber es ist ausgereift genug), die Vision stimmt, die benötigten Informationen sind beisammen, und die Zeit ist reif, – jetzt können noch ein oder zwei „richtige“ Menschen auftauchen, der Wald sich melden, und die benötigten Gelder herbeigeströmt kommen.

Und siehe da: es tauchen Menschen auf, teils neue, teils bekunden „alte“ Interessenten, daß sie immer fester entschlossen sind, sich zu engagieren beim Aufbau dieses Projektes. Zumindest Teile der Finanzierung sind in Aussicht. Und ein ideales Gelände, über das ich vor längerem schon mal gestolpert war (damals waren die Dinge noch nicht reif) hat sich wieder bei mir gemeldet.

Es handelt sich um ein wunderschönes Gebiet von rund 50 Hektar (= 1/2 Quadratkilometer), das sich ggf. später ringsherum erweitern ließe. Nova Scotia, Kanada, nicht weit von der Westküste dieser Quasi-Insel. Sanft hügelig, Mischwald (20-80 Jahre alt) und teils wieder zugewachsene Wiesen einer vor langen Jahren verlassenen Farm. Ein paar Gebäuderuinen, die sich beseitigen und teilweise recyclen lassen. Trinkwasser, eine rege Tierwelt. Seen in Spaziergangsentfernung, der Atlantik auch nicht sehr weit. Nicht ganz aus der Welt, aber weit genug – ein guter Kompromiß aus „Wildnis“ und Erschließung. Auch von Europa aus gut erreichbar (mit Blick auf Besucher und Seminarkunden) – der internationale Flughafen in Halifax ist von Europa aus gut angebunden und etliche Flugstunden näher als z.B. British Columbia, er ist rund 2 Autostunden entfernt.
Mangels Golfstrom kälter als z.B. Südeuropa, aber mit warmen Sommern und langer Sonnenscheindauer (geographische Breite von Südfrankreich).
Alles in allem: ideal! Und im Vergleich zu europäischen Landpreisen spottbillig noch dazu und weniger restriktiv z.B. bei Erschließungsvorschriften.

Idealerweise könnten wir noch dieses Jahr das Land erwerben, im Spätherbst ein paar Vorbereitungen treffen (die Plätze für die Hütten ein wenig vorbereiten, Materialbeschaffung sondieren, etc.pp.) und dann entweder gleich dort bleiben (was etwas hart wäre – ohne Infrastruktur gleich in den Winter zu hüpfen…) oder dann im Frühjahr 2007 richtig loslegen!

Vielleicht veranstalten wir auch ein kleines „Waldfest“, wo Freunde und Sympatisanten für eine Woche feiern und nebenbei mit ein paar Händen mehr die grundlegendsten Dinge aufbauen. Läßt sich gut mit einem Kanada-Urlaub verbinden ;-)

Aber das ist NOCH Zukunftsmusik – denn ohne Eure Hilfe sieht es noch etwas eng aus mit der Finanzierung – jeder Euro ist willkommen!

Und wer etwas mehr übrig hat und schon immer eine Rückzugsmöglichkeit / „Basis“ in Kanada haben wollte und/oder sogar dort einen Teil des Jahres über oder ganz leben und mitarbeiten möchte, kontaktiere mich bitte! Wer ein paar Tausender bei uns reinbuttert, der bekommt auch etwas dafür.

Details zum Finanzbedarf und wie Ihr helfen könnt findet Ihr HIER.

Was die Elfenwald-Foundation und den dazugehörigen „Spendenbaum“ angeht:
wir benötigen eine rechtliche „Hülle“. Ein deutscher Verein kommt wegen der nationalen Begrenzung, der bürokratischen Hürden und der abstrusen Rechtsvorschriften, merkwürdigen Regeln zur „Gemeinnützigkeit“, Besteuerungen, etc. in der BRD nicht infrage. Die Foundation soll als rechtliche Einheit den Landkauf tätigen, auch die technische Ausstattung soll nicht Personen gehören, sondern der Foundation. Sie dient auch als Absicherung z.B. von Mitstreitern, die persönliches Geld in das Projekt investieren wollen – das ja nicht zu meinem Privatvergnügen mir geschenkt werden soll, sondern zweckgebunden von der Stiftung verwaltet und benutzt wird. Etc.pp.
Insgesamt geht es darum, ein gewisses Maß an „Rechtssicherheit“ nach innen und außen zu schaffen, und eine langfristige, personenunabhängige Struktur, ohnedabei allzuviel bürokratischen Wasserkopf und Kosten aufzubauen.
Die Anforderungen an eine Stiftung internationalen Rechts (nominaler Sitz wird aller Wahrscheinlichkeit Panama sein) sind eher unbürokratisch. Eine entsprechende „Satzung“, eine jährliche Gebühr, eine Mindesteinlage als erstes Stiftungsvermögen von 10.000 US-$, fertig. Keine Versteuerung von Stiftungsvermögen im Ausland, kein Streß, wenig Bürokratismus.
Dafür benötigen wir rund 15.000 Euro (Gebühren für 5 Jahre, Mindesteinlage, Bankgebühren) und sind anschließend handlungsfähig.

Wenn Ihr (ab nur zwei Euro geht es los) ein „Blatt“ am „Spendenbaum“ aufhängt, tut Ihr etwas für Euch selbst (nämlich Werbung für Eure Webseiten, vom guten Gefühl mal ganz abgesehen) und helft uns, dieses erste Teilziel möglichst schnell umzusetzen!

Noch eine dringende persönliche Sache: eigentlich kribbelt es mich beim Blick auf knospende Bäume und grünende Wiesen, mein Fahrrad zu beladen und wieder mein Landstreicherleben aufzunehmen. Aber die Pflicht ruft… ;-) Ich will und muß diesen Sommer bis auf ein, zwei Pausen kontinuierlich am Elfenwald-Projekt weiterarbeiten, die Plejadia-Plattform aufbauen, etc. Und dafür brauche ich eine Unterkunft. Aus den beiden Sachen, die in Aussicht waren, ist noch nichts geworden, und so langsam wird es Zeit, daß sich etwas passendes findet…

Daher noch einmal die Bitte: wer etwas hat oder weiß, bitte melden.
Ich bin ein eher anspruchsloser pflegeleichter Mensch, am liebsten wäre mir ein einfaches Gartenhaus oder dergleichen, kann aber ebenso ein WG-Zimmer in einer Land-WG sein oder sonst etwas, wo man halbwegs in Ruhe werkeln kann. Ich brauche halt ein „Basislager“ für meine Sachen (nicht viel), einen Platz für meine Isomatte, eine Steckdose oder zwei für meinen Laptop und einen passablen Internetzugang. Wenn es dann noch grün drumrum ist, bin ich wunschlos glücklich.

Zeitrahmen: möglichst ab Ende Mai, bis irgendwann in den Herbst. Dann findet sich was anderes oder ich bin eh bereits in Sachen Elfenwald unterwegs. Zwischenrein werde ich immer mal wieder ein paar Tage oder sogar Wochen weg sein, so daß Ihr nicht permanent „belagert“ wäret.

Ausgleich in Form von Dienstleistungen oder ganz banal Geld wird geboten, natürlich in möglichst geringem Umfang… ;-)

Wäre schön, wenn Ihr mal die Ohren aufsperrt und Euch ggf. bei mir meldet!
Habt Dank!

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