Seit drei Tagen wird es wieder heller. Sol invictus kehrt wieder, das Licht, das sich zyklisch zurückzog, kehrt wieder. Macht nichts, daß die Pfaffen mit historisch unhaltbaren Terminen alle wichtigen Tag- und Nachtgleichen und Sonnenwenden konfisziert haben, und die Kaufhäuser und Kommerzlinge wiederum das, was die Pfaffen übriggelassen haben.. ;-)

Aber ich will Euch eigentlich etwas anderes erzählen. Einen kleinen Mutmacher, eine kleine persönliche Heilungsgeschichte...

Vor ein paar Tagen traute ich mich kurz in die Stadt und kam an einer Apotheke vorbei. Im Schaufenster prangten zwei fette Plasma-Fernseher. Auf beiden nur ein Standbild: „jetzt PayBack-Partner“ stand da und noch irgendein Gefasel, warum das so toll ist.

Man beachte: Rabatt fürs Kranksein. Ein System, das durch systematische Entfremdung und psychische Kernspaltung den Menschen krank macht, ihn in marode „Gesundheits“systeme zwingt und dabei immer heftiger abkassiert, damit er sich mit Symptombehandlungs-„Medikamenten“ vergiften darf. Und nun fangen auch noch die Datensammler und Pseudo-Rabatt-Verführer an, sich den Krankheitsmarkt zu erschließen. Toll – jetzt wird in unseren Persönlichkeitsprofilen auch noch gespeichert, wann wir uns das letzte Mal Hustensaft gekauft haben…

Dabei funktionieren Krankheiten in der überwiegenden Zahl der Fälle eigentlich ganz einfach – und es wird auch immer klarer, wie. Die Forschung in dieser Richtung läuft, die Erkenntnisse sind noch nicht endgültig, aber vorhanden. Der Widerstand, teils aufgrund verständlicher kommerziell bedingter Panik im Krankheitssystem, teils, weil sich die neuen Erkenntnisse teilweise auf höchst ungeschickt aggressive Weise präsentieren (z.B. die „Neue Germanische Medizin“ von Hamer), ist groß.

Aber aufzuhalten ist ein neu-altes Krankheitsverständnis, das die „Krankheit“ als Hinweise gebenden Partner versteht und Heilung über die Lösung der Ursprungskonflikte erreicht, nicht mehr. Dafür ist es zu klar, wenn man es einmal begriffen hat. Und im Gegensatz zum Herumgedoktere an Symptomen heilt es wirklich.

Eigenes Beispiel:

Ich hatte mich im letzten Jahr – teils bewußt, teils schleichend unbewußt – sehr von meinem Weg entfernt. Faule Kompromisse wegen finanzieller Sorgen (ich lebe ja immer mal wieder an dieser Grenze, wo ich noch 3,80 Euro in der Tasche habe und keine Ahnung, was es nächste Woche zu essen gibt – in meiner Landstreicherzeit war mir das wurscht, das Vertrauen, daß immer irgendwas kommt, war da. Je „normaler“ man lebt, desto stärker werden wieder die Abhängigkeiten und Ängste…), eine inkonsequente, wieder mehr bürgerliche Lebensweise, und v.a. war ich dabei, in Sachen Liebe und Beziehung meine Lernprozesse und Erkenntnisse der letzten zehn Jahre zu verraten und habe mich von diesen Prozessen obendrein auch noch im Verfolgen meiner Projekte, im Schreiben und In-die-Welt-hinein-Wirken und im Aufbau von Elfenwald lähmen lassen.

Seit dem Herbst hatte ich massive Hüftschmerzen. Rechte Hüfte, typische rheumatische Beschwerden, also besonders nach Ruhephasen (morgens), aber es wurde immer schlimmer, ich hatte auch tagsüber ständig Schmerzen, konnte kaum spazierengehen, selbst beim Sitzen tat es weh.

Wenn wir ein wenig bei Dethlefsen/Dahlke blättern, finden wir recht schnell die „Themen“, die vielen rheumatischen Beschwerden zugrunde liegen.

  • ein Überstrapazieren der eigenen Gelenkigkeit, ein Sich-Verbiegen, ein Überdehnen der eigenen Flexibilität
  • das Sich-Aufbürden falscher Verantwortung (z.B. in Beziehungen, weil man sich dafür verantwortlich fühlt, daß der andere „glücklich“ ist)
  • ein (letztlich aber unechtes, verlogenes und mit dem Verantwortungsthema gekoppeltes) „Dienen“ – ein Stellen der Bedürfnisse des Anderen über die Eigenen, ein Kompensieren der vermeintlichen eigenen Schuld durch Dienstbarkeit
  • Feigheit, zu seiner eigenen „Starrheit“ (die ja auch durchaus positive Aspekte beinhaltet, wie Unbeirrbarkeit, Aufrichtigkeit, Geradheit, Konsequenz) zu stehen und seinen Weg zu gehen, auch wenn rechts und links gezetert oder geweint wird.

Spielen noch ein paar mehr Themen mit rein, unter anderem auch Mutter-Themen (die unberechenbare große Frau, der man lieber mal „dient“ und sie präventiv zufriedenstellt, um nicht ihren unverstandenen Schwankungen und Ausbrüchen ausgeliefert zu sein) – aber ich will Euch hier auch nicht mit meinen kompletten Innereien belustigen.

Ich habe keine systematische Analyse betrieben. Die Grundthemen waren mir eh klar.
Mein geliebter Schwedenbitter und Beinwellsalbe brachten immer nur vorübergehend Linderung, ein weiteres Indiz, daß ich mir mit dieser „Krankheit“  etwas sagen wollte und darauf bestand, daß ich auch dabei zuhöre ;-)

Und irgendwann vor rund zwei Wochen war es soweit:

Innerhalb von zwei Tagen haben sich bei mir im Kopf ein paar Schalter umgelegt.
Ein erneuter Abschied von faulen Kompromissen, egal in welchem Bereich. Auch auf die Gefahr hin, nach vermeintlich richtigen Grundsätzen zu leben und irgendwann Fehler eingestehen zu müssen.

Ich werde noch radikaler als bisher MEINEN Weg gehen. Wenn ich damit Menschen vor den Kopf stoße, tue ich das – wenn auch möglichst freundlich. Wenn ich Gefühle, die ich für falsch halte, dabei verletze – dann ist das so und wird letztlich seine Wirkung tun. Und wenn mit MEINEN Methoden kein oder zu wenig Geld hereinkommt, dann werde ich an diesen Methoden arbeiten und noch klarer zu mir kommen, aber nicht in alte „normale“ Muster zurückverfallen.

Schnitte gezogen, zunächst im Kopf, dann real. Auch das im letzten Artikel angedeutete Business-Projekt beendet, bevor es richtig angefangen hat. Ich habe in dieser Welt nichts mehr verloren.

Damit war ich wieder bei mir und auf meinem Weg.

Und meine Hüfte? Hatte gesagt, was zu sagen gewesen war, ich hatte zugehört, Job erledigt.
Buchstäblich über Nacht keine Schmerzen mehr, keine Beschwerden, nix.

Und das alles ganz ohne Payback-Punkte… ;-)

Auch Euch wünsche ich Klarheit und den Mut,  Euren eigenen Themen ins Auge zu sehen und sie zu lösen. Denn im Einklang mit sich und seinem Weg zu sein, ist das Wichtigste – dann ist man auch gesund, einfach so.

P.S.: ein spezieller lieber Gruß nach Hamburg. Falls Du das hier „zufällig“ liest – hab Dank! Durch Dich bin ich vor ein paar Monaten mit dem Rheuma-Thema wieder konfrontiert worden, und die Erkenntnisse, die ich damals bei der Beschäftigung mit Deinen Themen hatte, haben mir nun selbst bei meiner Heilung geholfen. Dir wünsche ich, daß Du ebenfalls Deine Themen (auf)lösen kannst und das Leiden beenden.

P.P.S.: Nach Weihnachten gibt es dann weitere Neuigkeiten. Ich arbeite jetzt wieder verschärft an meinen eigentlichen Aufgaben. U.a. wird die Plejadia-Plattform endlich umgesetzt.

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