Archiv vom November 2008

Dieser Redebeitrag ist fast schon auf Stoi(schad)bär-Niveau.

Hübsch, wenn diesen Gestalten ihr Doppelsprech mal im Halse steckenbleibt bzw. entlarvend richtigrum rauskommt.

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jaja, die neuen Wege der Informationskontrolle. Aber Ihr habt sie noch nicht im Griff, und das wird auch so bleiben (Zunge zwischen den Zähnen, kopfnickend, mit erhobenem Mittelfinger deutliche Gesten machend)

…und nicht daß jemand auf die Idee kommt, sich ein italienisches Handy zuzulegen…
Weiß auch gar nicht, wie ich in dem Zusammenhang darauf komme… ;-)

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  • Rubrik(en): Politik, Videos
  • Immer mal wieder bekomme ich liebe und interessierte eMails oder PMs in irgendwelchen Foren. Daß meine Ideen und ich und mein Elfenwald-Projekt so toll seien, und wie weit denn das Ganze gediehen sei, und wann denn die neuen Webseiten, die ich schon eine Weile angekündigt habe, fertig seien… und überhaupt: wann geht die Show weiter???

    Wer sich wie ich mal beruflich im „Projektmanagement“ herumgetrieben oder sich sonstwie damit befaßt hat, der weiß: ein „Projekt“ im engeren Sinne ist etwas, das nach bestimmten Regeln und Gesetzmäßigkeiten geplant und danach gemanaged wird, gewöhnlich dann ganz anders oder auch gar nicht funktioniert, und meist trotzdem irgendwann mehr oder minder erfolgreich abgeschlossen (oder zumindest als „abgeschlossen“ erklärt) wird. Hauptsache, man kann dem Kunden unterwegs und zum Schluß ein paar Rechnungen stellen… ;-)

    Wichtig an der gängigen Definition von Projekt ist v.a., daß es einen Anfangspunkt und einen Endpunkt hat, meist auch ein festes Budget und ein klar definiertes Ziel.

    Elfenwald war also nie im engeren Sinne ein „Projekt“. Es war ein Lebensabschnitt für mich, und eine Ideensammlung/Lebensentwurf für die Welt bzw. für ein paar andere Menschen. Ich hatte die Bezeichnung „Projekt“ mit leicht ironischem Unterton, v.a. aber aus Gedankenlosigkeit gewählt, so inflationär und wichtigtuerisch wie halt der Begriff für alles und jedes verwendet wurde in den letzten Jahren.

    Nun: Was ich unter dem Etikett „Elfenwald-Projekt“ vorzuhaben meinte, hat nicht funktioniert. Punkt.

    Es ist ziemlich genau fünf Jahre her – ich war auf meiner „Landstreicher-Reise“ – es war neblig und kalt, und ich hockte in einem kleinen Wäldchen irgendwo im südlichen Rhone-Tal und schrieb sehr fröhlich innerhalb von zwei Tagen die wesentlichen Grundideen nieder. Seither bin zwar ich sehr viel weitergekommen – aber Elfenwald ist seiner Realisierung kaum näher gekommen.

    Ich bin diese Idee auf meine Art angegangen, habe bewußt etliches Wissen darüber, wie Menschen ticken und wie Verkaufen funktioniert, außer Acht gelassen. Ich habe keinen auf Guru und Charismatiker gemacht, nicht mehr Endzeit-Panik geschürt als ich für tatsächlich angebracht hielt, habe mich nicht unnötig „einfach“ und „allgemeinverständlich“ ausgedrückt, Menschen eher abgewiesen als betüddelt, keine Investoren und Stiftungen angeschleimt, und auch keine Instant-Erleuchtung und sonstige Heil(s)versprechen verkauft.

    Ich habe genug Ideen und Ansätze kommuniziert, so daß Menschen, die an einem ähnlichen Entwicklungspunkt stehen wie ich, das Elfenwald-„Projekt“ hätten finden, kapieren, darauf anspringen, und aktiv einsteigen können.

    Das ist nicht geschehen.

    Worum es mir wirklich geht, worum es bei dieser Idee geht, hat (fast) niemand verstanden, das hat mir das Feedback, das ich oft genug erhalten habe, deutlich gemacht. (ich meine damit übrigens nicht das spöttische oder dumm-pöbelnde Geschwätz, sondern rund 80% des positiven Feedbacks, das ich bekommen habe. Und das mir gezeigt hat, daß diese Menschen etwas völlig anderes suchen und brauchen, und etwas völlig anderes in die Elfenwald-Idee und mich hineinlegen, als drin ist.)

    Und die, die es ungefähr so verstanden haben, wie ich es gemeint hatte – die hatten nicht das dringende Veränderungsbedürfnis, so wie es mich umtrieb. Haben ihren Platz noch hier, an der „Front“. Oder hatten ihr Leben und sich noch nicht so weit ent-wickelt, um sich aus der Verlierer-Spirale ins Erschaffen verabschieden zu können, so, wie ich auch lange (uihhhh, massig Mißverständnispotential, zu dem Thema aber demnächst mal separat).

    Versteht mich richtig: es geht nicht darum, beleidigt zu schmollen oder der fehlenden Unterstützung durch andere eine „Verantwortung“ für ein „Scheitern“ aufzudrücken. Nöö. Keine Verantwortung. Keine „Schuld“. Kein „Scheitern“. Schon gar nicht bei Euch. Es verändert sich einfach etwas. Oder war vielleicht schon die ganze Zeit anders, bloß ich hab’s nicht gemerkt… ;-)

    Ich bin durch diese Idee und den extremen Weg, den ich die letzten Jahre gegangen bin, mit einer Reihe sehr lieber und teils höchst faszinierender Menschen zusammengetroffen. Teils real, teils übers Netz. Teils waren es intensive Begegnungen, teils nur kurze Berührungen, teils schmerzhafte Spiegelungen und Aufarbeitungen, teils war’s einfach schön. Einige von Euch haben mir sehr, sehr viel geholfen. Mit Liebe, Wissen, Geld, Essen, Orten, wo ich sein durfte. Dafür danke ich Euch. Ich habe viel gelernt. Und ein paar von Euch, denke ich, ebenfalls.

    Offensichtlich war ich in meiner Entwicklung weit genug, um einem Großteil der Menschen unverständlich zu sein, auch weit genug, um etliche Entwicklungen anzustoßen bzw. selbst zu durchlaufen, aber noch nicht weit und klar genug, die „richtigen“ anzuziehen, mit denen ich Elfenwald in der bislang geplanten Form hätte umsetzen können. Vielleicht ging es auch um etwas ganz anderes, und die Dinge liefen genau so, wie ich es unbewußt wollte. Ich weiß grob, was noch so alles in mir aufzuräumen ist, und ich weiß auch ungefähr, welche Aufräumvorgänge ich bei anderen anstoße (manchmal leider mit allerseits reichlich blauen Flecken verbunden).

    Keine Vorwürfe, keine Bitterkeit oder Gezeter. Nur wieder einmal ein wenig mehr „Einsicht“.

    Das Elfenwald-„Projekt“ ist beendet.
    Das Elfenwald-Leben beginnt (bzw. geht einfach weiter… ;-) )

    Was verändert sich konkret? Nicht viel an der sichtbaren Oberfläche.

    Es ist mehr eine Veränderung in meiner Haltung. Ich hatte die Umsetzung von Elfenwald zu meiner „Lebensaufgabe“ (v)erklärt. Niedlich. Lebensaufgabe lautet „Leben“. Sonst gar nix.

    Es ist nicht mein Job, die Welt zu retten oder zu „verbessern“. Letzteres werde ich tun, ganz automatisch, aber es braucht kein erklärtes Ziel zu sein. Und keine Verantwortungslast. Für wen auch sollte ich Verantwortung überNEHMEN, speziell, wenn das gar nicht gewünscht wird?

    Ich habe schon ein paarmal in persönlichen Gesprächen gesagt, daß es gar nicht unbedingt darauf ankommt, ob und wann Elfenwald in dieser unserer lustigen Scheinrealität „Wirklichkeit“ wird. Ob ich es umsetze oder ein anderer. Oder in einem Paralleluniversum. Oder gar nicht. Mittlerweile habe ich angefangen, zu verstehen, was ich da gesagt habe, und warum… ;-)

    Elfenwald ist eine Idee, eine Geisteshaltung, eine Form, zu sein.
    Diese existiert. Nicht erst seit fünf Jahren. Sie ist jenseits der Zeiten. Und sie ist „wirklich“.

    Daher gibt es auch keinen Umsetzungsdruck in Form eines „Projektes“. Ich habe für eine bestimmte Geisteshaltung und Lebensart ein nettes Wort geprägt. Das übrigens auch keinen religiösen Alleinvertretungsanspruch beinhaltet. Ich habe begonnen, die dahinter liegenden Ansätze und einige praktische Ideen in Worte zu fassen, die anderen (auch mir selbst) als Grundlage, zusätzliche Anregung, Auslöser dienen können, diese Geisteshaltung auch in unserer merkwürdigen Zeit konkret und in Freude zu leben.

    Nicht zum Mit-Machen, nicht zum Zugucken und Fremdträumen.

    Zum Selber-Machen.

    „Elfenwald“ wird von einem „Projekt“ sozusagen zu einer „OpenSource IDEEologie“.

    Das löst mich z.B. auch von dem vermeintlichen inneren Druck, “endlich an den Elfenwald-Seiten weiterzumachen” etc.
    Ich werde dort weiterschreiben, wenn ich Laune und Kraft und Ideen habe. Wenn mich mal wieder was im geistigen Enddarm drückt und als Dünger hinauswill in die Welt. Oder wenn mich mal jemand von außen inspiriert. Wenn Pause ist, ist Pause.

    Das braucht niemanden davon abzuhalten, irgendwo ein Ökodorf oder eine Community zu gründen und sich bei zwei oder drei der bereits bei mir formulierten Ideen zu bedienen. Das braucht auch niemanden abzuhalten, selber weiterzudenken und weiter zu leben.

    Die Idee der Elfenwälder ist eines meiner Geschenke an (wen auch immer, wer’s halt gerade braucht und haben will… ;-) ). Und geschenkt wird, wenn man gerade etwas übrig hat, und Zeit und Lust zum Geben, und Einwickelpapier.

    Ich gehe meinen eigenen Entwicklungsweg weiter.

    Und der beinhaltet zunächst, nach meinem notwendigen und teils ja auch sehr amüsanten Ausflug in die Bettelmönch-Existenz wieder auf ein angenehmes Ressourcen-Niveau zu kommen. Ich werde den Winter damit verbringen, mir übers Netz ein ortsunabhängiges und tragfähiges Einkommen zu schaffen, das eine unabhängige und halbwegs komfortable Existenz in einem „Schwellenland“ ermöglicht. Und dann werde ich reisen. Werde einen netten, schnuckeligen Platz in einem etwas weniger hinderlichen Land (aktuelle Arbeitshypothese: Paraguay) finden.

    Und dann dort leben, wie auch immer dieses Leben sich gestalten wird. Und wer mitmacht, der macht mit. Wer nachkommt, kommt halt nach. Oder geht auch wieder. Vielleicht werde ich nur einfach mit zwei, drei geliebten Frauen irgendwo eine fröhlich unmoralische Land-WG gründen, ein paar Bücher schreiben, im Web spielen, und ansonsten zwischen Garten und Ofenbank und Bett und Pfeife ein gemächliches, genüßliches und liebe-volles Leben führen. Vielleicht wieder Cello spielen. Und ganz sicher viel reife Ananas und Mango fressen. ;-)

    Ich bin weder der (wahrscheinlich ohnehin fiktive) Nazarener, noch der falsche schwarze Messias, noch Ché – und lege langsam diesen messianischen Verantwortungsunfug, dieses Vordenker- und Retter-Syndrom ab (ohne deswegen mit dem Denken und Schreiben aufzuhören).

    Ich brauche mich nicht stellvertretend für eine beachtlich bekloppte Menschheit zu kreuzigen, oder mich zu peitschen, weil ich die Herde nicht vom Schlachthof weg auf die grünere Weide rübergelotst kriege. Die geht ihren Weg, wie sie ihn gehen zu müssen GLAUBT. Und wenn sie durch Krieg und Chaos und Gehirnweichspülung und wasauchimmer durchgehen will, wenn sie sich als gerade noch am Leben gehaltenes Funktions- und Konsumrädchen in der Plutokratie wohlfühlen möchte – dann wird sie. Mähhhähä. Als Ché in den Wäldern Boliviens draufging, hatte er noch ein gutes Dutzend Jünger Gefährten. Die, für die er zu kämpfen glaubte, verstanden nicht, worum es ging und hielten sich raus. Sein Weg war damals dennoch notwendig und richtig. Für ihn. Nicht für mich.
    Was will ich auf T-Shirts? ;-)

    Wer mich sucht, für wen mein Weg und meine Ideen gerade wichtig sind, wer gerne in meiner Nähe sein möchte – der kann mich finden.

    Ich werde mich nicht unsichtbar machen, im Gegenteil.

    Ich gehe nur einfach weiter und warte nicht mehr auf Andere.

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    P.S.: wer voll Tatendrang und Lebenslust auf gepackten Zarges-Boxen und Geldkoffern sitzt oder eine Basis als „Teilzeit-Aussteiger“ sucht und sich von sich aus mir und meinen Ideen verwandt fühlt, darf sich natürlich nach wie vor gerne melden! Früher oder später wird es vermutlich eine Form von Community/Land-WG/Elfenwald geben, nach aktuellem Stand voraussichtlich in Paraguay oder Uruguay. Ich kaspere mir nur keinen mehr ab, um Leute zu finden oder meine Ideen zu erklären… Zeit- und Energieverschwendung. Wer versteht, der versteht auch so. Und für wen Handeln dran ist, der wird handeln – und braucht dazu keinen „Anführer“. Ich mach mich derweil mal reisefertig…

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    Als ich im Treehugger-Blog über das Thema stolperte, dachte ich erst an einen Scherz.

    Man wird ja langsam etwas gelangweilt, wenn mal wieder der Kumpel von nem Kumpel von nem Webseitenbetreiber einen kennt, der gaaaanz hoch in der Regierung sitzt und der dem Kumpel vom Kumpel unter strikter Verschwiegenheit ein paar „aus dem Verkehr gezogene“ Freie-Energie-Maschinen in einem Hangar auf einem Militärstützpunkt gezeigt hat. Hat der Webseitenbetreiber vom Kumpel erzählt. Oder so…

    Nee, Orbo & Co haben bisher nichts geliefert. Das warten wir ab. Möglich wär’s. Aber anderes IST möglich UND bereits etwas nachvollziehbarer und nachprüfbarer im Einsatz, und daher erhöhter Aufmerksamkeit wert.

    Strom aus Bäumen.

    Na klar?! Was soll’n daran neu sein?!? Man nehme Dampfkessel und Generator, ’ne Säge, eine hübsche Gränsfors-Axt und ’nen Streichholz. Und schon verwandelt sich Baum in Strom… ;-)

    Aber um diese archaische Methode geht es nicht.

    Das Phänomen ist schon länger bekannt – bei einigermaßen großen/massereichen Pflanzen liegt ein bißchen Spannung an. Zwischen ihnen und dem Boden, bzw. auch innerhalb der Pflanze. So richtig ordentlich erklären konnte man das lange nicht – die Theorien gingen von Korrosionsvorgängen (ähnlich der vielleicht manchem aus dem Schulunterricht vertrauten „Kartoffel-Batterie“) bis zum immer mal wieder postulierten elektrischen Feld der Erde.

    In den letzten Jahren haben sich ein paar der Wissenschaftler und Tüftler am MIT (Massachusetts Institute of Technology – eine legendäre Einrichtung mit einem ebenso wissenschaftlich-elitären wie chaotisch-kreativen Ruf) mit dem Thema befaßt. Und meinen, eine relativ simple Erklärung gefunden zu haben: pH-Unterschiede. Grob gesagt: Baum und Erde sind unterschiedlich „sauer“. Interessant war an den MIT-Untersuchungen, daß unabhängig von Baumart und Bodengegebenheiten der Wert des elektrischen Potentials immer in einem relativ klar umgrenzten Bereich lag und nie unter einen vorhersagbaren Wert fiel.

    Da gleichzeitig elektronische Bauteile mit immer symbolischeren Strommengen auskommen, witterte man Anwendbarkeit. Und ein kleines Unternehmen namens „Voltree Power“ machte sich daran, die von den MITlern entwickelte Idee (die übrigens auch bereits in einem „peer-reviewed“ Wissenschaftsmagazin veröffentlich wurde) in Produkte umzusetzen.

    Das Ganze ist noch experimentell und aufgrund der minimalen Strommenge, die man dem Baum-Metabolismus indirekt abzapfen kann, auf sogenannte „trickle-charge“-Anwendungen begrenzt.

    Also Anwendungen, wo eine „Tröpfel-Ladung“ eine Batterie resp. einen Kondensator füllt, und dann in Intervallen kurzzeitig eine brauchbare Arbeitsspannung für das angeschlossene Gerät zur Verfügung stellt.

    Ideal ist das z.B. für Sensoren, die alle paar Stunden kurz einen Meßwert nehmen und zur Auswertungsstation funken sollen. Und so liegt die erste Nutzanwendung dieser Technik in einer relativ kostengünstigen Lösung, um flächendeckende Frühwarnsysteme für Waldbrände zu installieren. Statt teuerer und störanfälliger Mini-Solarzellen oder Batterien, die ständig gewechselt werden müssen (vom Umwelt-Aspekt mal ganz abgesehen) liefern hier die Bäume selbst die Energie.

    Das „Abzapf-Modul“ soll dabei sehr einfach, umweltfreundlich herstellbar und ausgesprochen langlebig sein – laut Hersteller ist die Lebensdauer eher durch die Lebensdauer des Wirtsbaumes begrenzt. Na, mal sehen, was ein paar Sequoias in den nächsten Jahrtausenden dazu meinen… ;-)

    Klingt gut. Zunächst. Ärgerlich ist natürlich, daß im faschistoiden Paranoia-Land USA gleich wieder „Security“ und besonders „Homeland Security“-Projekte auf der Anwendungsliste stehen, – aber wenigstens pflanzen sie dann vielleicht Bäume an der Grenze zu Mexiko und rund um die Dissidenten-Lager, statt Betonmauern, Zäune und Wassergräben… mittelfristig ist also damit zu rechnen, daß aus jedem Astloch auch im deutschen Eichenwald ein kleiner Schäuble guckt…

    Der zweite Punkt ist, daß zwar angenommen wird, das Gleichgewicht und der Stoffwechsel des Wirtsbaumes würden nicht beeinträchtigt – aber mangels längerfristiger, flächendeckender praktischer Anwendung sind solche Aussagen etwas gewagt. Ob die Bäume dieser Welt, die genug anderen Mist zu verdauen haben, es auch noch schaffen, zusätzlich Energie abzugeben, sollte man behutsam erkunden und beobachten.

    Nun – bevor diese Technik mein „Approval“ bekommt, muß ich also noch mal mit „meiner“ Eiche reden. Ob sie davon schon gehört hat, und was sie davon hält, wenn man ihr mit Elektroden im Bauch rumstochert und sie anzapft… Ein bißchen klingt das wie die menschlichen „Batterien“ aus „Matrix“

    Aber spannend. Vielleicht finden die Bäume das ja auch lustig – und es gibt irgendwann selbstleuchtende, autarke Baumstädte wie bei Galadriel in Lothlorien… ;-)

    Weiterführende Infos (englisch):

    Artikel im Boston Globe: „Scientists tap into Tree Power“

    Offizielle Website von Voltree: Voltree.com

    Zugrundeliegender wissenschaftlicher Artikel im PLoS ONE: „Source of Sustained Voltage Difference between the Xylem of a Potted Ficus benjamina Tree and Its Soil“ (diesem Artikel wurde auch obige Abbildung entnommen)

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    War gerade mal wieder auf russiatoday, das ich als Gegenpropaganda-Gift zum hiesigen Mainstream regelmäßig lese (interessant z.B. die Aussagen zum Vietnam-Heldenepos des Mr. McCain…).

    Dabei stolperte ich über etwas, was mir bislang dort entgangen war – Wölfe. ;-)
    Niedliche Videos und nachdenkliche Texte (nee, kein Russisch, der Dienst ist englischsprachig).

    „It’s a cute, caring, social animal that loves wild strawberries and is afraid of living in the woods.“

    Tja – weder sind die Schafe immer so nett, wie man denkt, noch die Wölfe immer so „böse“. Auch bei uns sitzen die Schadbären ja eher in der Regierung als im Wald, nur die im Wald werden tragischerweise häufiger erschossen… Aber lassen wir heute die Politik.

    Gehstu guggen Wölfchen. ;-)
    Bald gibts sogar Live-Video-Feeds aus den Wäldern dort. Und schon jetzt eine Galerie mit netten Wolfsbildern für den Desktop-Hintergrund (bei Power-Usern auch gerne „Bildschirmschoner“ genannt… *duckundwechrenn*)

    Und hier noch’n Wolfsbuch, wunderschön, wenn auch nicht ganz billig (schon mal für den „Weihnachts“-Unfug auf Lager legen… ;-) ): „Bruder Wolf“

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    Merkwürdiges Gefühl heute morgen. Leere. Müdigkeit. Und gar kein gutes Gefühl.
    Dabei sind meine Befindlichkeiten in solch historischer Stunde doch sowas von irrelevant.
    Dabei haben die USA doch nun „Geschichte geschrieben“, haben den ersten halb-weißen Präsidenten auf den Schild gehoben, und die ganze Welt steht bis zum Halskragen unter Hoffnungs-, Glücks- und sonstigen Hormonen, so wie das tittenhüpfende „Obama Girl“ (mäh, zu der Tusse verlink ich nich, selber auf YouTube suchen…)

    Meistens führt ein solcher Hormon-Level zu ungewollten Schwangerschaften, Oral Office, gebrochenen Herzen, zu neuen Religionen, Denkverlust, Führer-Kulten und anderem Schwachsinn. Und zu Leid und Leichen.

    Ich hatte mir gestern abend vorgenommen, den Mund zu halten, mir die Kassandra-Nummer zu verkneifen, einfach „mal das Beste zu hoffen“. Schlimmer kanns ja auch kaum noch kommen (doch, kann es natürlich, aber mag man ja auch nicht immer drüber nachdenken…), und so hoffen wir wenigstens auf ein wenig Linderung des Irrsinns.

    Aber mal ganz abgesehen von dem intellekt-geborenen (Halb-)Wissen, wer diesen Newcomer hochgeschossen hat, und daß sich diese durchseuchte Welt selbst von einem tatsächlich sauberen Strahlemann an der Spitze der USA nicht so ohne weiteres umkrempeln ließe – ich kriege emotional / eso-spiri-antennenmäßig und auch sonst kein klares Signal rein, was diesen Menschen angeht. Eigentlich überhaupt kein Signal. Und das stört mich.

    Das erinnert mich an eine Spezies Mensch, die man besonders im Geschäftsalltag öfter mal trifft: die Neutralriecher. Olfaktorische Nichtexistenzen. Riechen nicht nach Mensch, riechen nicht nach Parfum.
    Sauber polierte Masken, Projektionsflächen. Vermutlich nichtirdischen Ursprungs. BORG, oder so… ;-)

    „Wer ist Barack Obama?“ – das fragte McCain mal während des Wahlkampfs. Er meinte es natürlich abwertend. Ich meine es ernst. Wir werden diese Frage noch öfter stellen. „Wer – bist – Du??“ Wir werden es herausfinden, so oder so. Draußen ist Nebel.

    Und die Karrikaturisten tragen Trauer.

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    Die meisten Menschen sind nur Gegner der Sklaverei, weil sie selbst keine Sklaven haben können.
    - M.H.

    Das hier ist…

    "Elvish Rantings"
    Das private Blog des Menschen hinter Elfenwald.
    Martin Hoffmann
    Mehr oder minder Liebevolles, Böses und Geistreiches zum Zeitgeschehen, gemischt mit reichlich Nabelschau.
    Wünsche viel Vergnügen und vielleicht den einen oder anderen Gedanken... ;-)
    Martin Hoffmann

    Panorama-WebCam:
    Ausblick nach Paraguay. Alle 240 Sekunden.

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