11. Sep 2007
Eine Schweigeminute, bitte. Für die Opfer des 11. September.
1973.
Damals putschte ganz spontan und ohne jegliche Infiltration und Beihilfe durch CIA und den sonstigen Apparat der USA das chilenische Militär, ermordete den amtierenden Präsidenten Salvador Allende - und es begann die Herrschaft eines ausgesucht üblen Massenmörders und Diktators namens Pinochet.
Der nicht auf Öl saß und außerdem den USA treu ergeben war - und daher massiv unterstützt und gefördert wurde, statt in Steinzeit und Bürgerkrieg zurückgebombt zu werden, wie man es bei anderen “Schurkenstaaten” ja so gerne tut.
11. September…
War da nicht noch was?
Doch, der gleiche Henry Kissinger, dessen Umtriebe selbst ein gemäßigter Sender wie Arte in einer Dokumentation als “Kriegsverbrechen” bezeichnete und der damals sehr glaubwürdig versicherte, die USA “haben es nicht getan”, sollte viele Jahre später die erste Vertuschungs- ähm, “Untersuchungskommission” zu den “Anschlägen” des 11.9.2001 leiten. Wie passend.
Die Gedenkminute für die Opfer dieser Sauerei wird noch etliche Jahre andauern.
Denn täglich kommen hunderte dazu.
Und hunderte Millionen auf den Konten der Financiers und Profiteure.
11. Sep 2007
Nette Idee: fast jedes Blog, das was auf sich hält (und auch sonst jede Website), verwendet mittlerweile ein sog. “Favicon”, das oben in der Adreßleiste des Browsers neben der Adresse angezeigt wird, und die Seite auch in den Bookmarks hervorhebt.
Manche sind eher Standard und aus irgendwelchen Libraries herauskopiert, andere liebevoll im Iconeditor zusammengebastelt.
Auf internetnotizen.de gibt es jetzt eine nette Seite, auf der kommentarlos hunderte von Favicons aller möglicher Blogs aufgereiht sind - so kann man die Blogosphäre mal auf ganz andere Weise erkunden und landet sicher auch bei dem einen oder anderen Blog, das man sonst eher nicht entdeckt hätte…
Ansehen: Favicon-Seite von internetnotizen.de
10. Sep 2007
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Es wird wärmer auf diesem Planeten. Sagen Klimaforscher. Und nur sehr kurzsichtige Menschen zweifeln angesichts der Augusttemperaturen noch daran… ;-)
Wesentlich mehr Menschen zweifeln an den klapprigen Simulationen, auf denen die CO2-Prognosen beruhen, und brechen in Kopfschütteln aus, wenn das Schmelzen der Gletscher ausschließlich auf menschlichen Einfluß und nicht (auch) auf zyklisch völlig normale Vorgänge in der Erdlebensgeschichte zurückgeführt wird. Die reine Fokussierung auf “Treibhausgase” ist sicher Unfug.
Aber auch wenn man an den Details zweifeln mag: die “Global Warming”-Hysterie hat ihr Gutes. Familie Bush, bislang eher im Blut&Öl-Geschäft tätig, kauft sich in großem Stil ins Ethanol-”Bio”-Versteppungsgeschäft in Südamerika ein (die halbe PNAC-Camarilla übrigens gleich mit im Schlepptau), und die Wirtschaft wird kräftig angekurbelt, weil jeder, dessen Wagen mehr als X Gramm CO2 rauspustet, nun dringend ein neues Auto kaufen soll - und keiner mehr über komplizierte Dinge wie Energiebilanz und Herstellungs-/Entsorgungsfaktoren redet.
Selbstverständlich ist das meiste dabei Quatsch und die hohe Kunst, aus allem ein Geschäft zu machen, Steuern zu schinden oder sonstwie Schindluder zu treiben.
Aber es gibt auch wirklich positive Seiteneffekte: nachdem alles “Grüne” über viele Jahre hinweg wieder ins “Spinner“-Ghetto geblökt wurde, zeigen die Massenmedien mit der Erwärmungspanikmache, was sie bewirken könnten, wenn sie endlich mal ihr Rückgrat entdecken und sinnvolle Dinge in die von ihnen vorgewaschenen Hirne der Masse prügeln würden.
Denn allenthalben sprießen Klima-Initiativen aus dem Boden. Oft nur dümmliche PR-Gags, oft blinder Aktionismus, oft aber auch ernstgemeinte Aktionen von Menschen und Unternehmen, die anfangen, aufzuwachen - und sich Gedanken machen, was man Positives dazu beisteuern könnte, damit die Menschheit sich nicht unnötig früh den Planeten unterm Hintern wegsprengt.
Sanftes, ökologisches Reisen ist dabei schon lange ein Thema - für eine kleine, denkende Minderheit. Jetzt steigen aber auch Mainstream-Anbieter auf das Thema ein - wie das Last-Minute-Portal Gratistours.com mit seiner “Klasse Klima” Initiative.
Da schau her. Marc Pitzke, einer der fragbefreiten US-Claqueure des “Spiegel” und tragendes Mitglied der Broder-Connection, kam nicht umhin, eine im Auftrag von “MSN-Money” von den “Eagle Eye”-Consultern erstellte Liste der übelsten Profiteure des Irakkrieges an das Hamburger Mutterschiff zu schicken. Und das ehemalige Nachrichtenmagazin stellt sie online, inklusive einiger geradezu majestätsbeleidigend anmutender kritischer Anmerkungen zu Halliburton und dem sauberen Herrn Vicepredident Cheney.
Was ist los, Jungs? Allgemeines Rückrudern im Neocon-Kampfblatt? Können wir demnächst gar mit sinnvollen Reportagen über die wirklichen Urheber von “9/11″ rechnen? Oder klaren Worten dazu, daß die Rekordgewinne der Kriegsgewinnler direkt und proportional mit dem schönen Weiterschwelen von Bürgerkrieg und “Terrorismus” zusammenhängen? Erinnern wir uns dann vielleicht auch in Hamburg der in arabischer Kleidung und mit terroristischem Equipment in Bagdad von irakischen Sicherheitskräften festgesetzten SAS-Soldaten, die dann von den Briten flugs mit militärischer Gewalt aus dem Gefängnis geholt wurden? Diese Jungs, die geholfen haben, erst mal den “Terror”, die “Anschläge” ordentlich in Gang zu bringen, damit da ja nicht zu schnell Ruhe ist im Karton, denn dann gäbe es weniger zu verdienen?
Ach, schöne Träume. Nein, man wird in Hamburg pünktlich zum Jahrestag von “9/11″ wieder die ollen Kamellen von Osama und den 19 Teppichmessern aufkochen, die zu recht kein Mensch mehr glaubt. Und die dünne, fade Suppe mit ein bißchen Schminke aufpeppen, die man dem vermeintlichen Video-Osama aus dem moslemregelwidrig gefärbten und gestutzten Bart gewrungen hat…. und mit ein paar Litern 3%-igem Wasserstoffperoxyd, das nicht einmal zum Zähnebleichen geeignet ist.
Aber die Liste ist interessant. Herzlichen Dank dafür. Wir werden sie schwarz färben.
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Angesichts der neuesten Schadbär-Aktivitäten, Schäubles Eskapaden und der generellen Entwicklung in Europa ziehen immer mehr Menschen und Unternehmen die Notbremse: Auswandern.
Dorthin, wo sicher auch nicht alles rosarot ist, aber vielleicht doch anderen Gesetzmäßigkeiten und Gesetzen folgt, die mehr Spielraum lassen für sinnvolle Ansätze und selbstbestimmtes Leben.
Da paßte es, daß ich kürzlich in meinem Trigami-Eingangspostfach das Angebot fand, über ein Immobilienportal für Costa Rica zu schreiben.
Auch wenn ich selbst mehr ein Freund der kälteren Breitengrade bin: die “Schweiz Mittelamerikas”, gelegen zwischen Nicaragua und Panama, eines der wenigen Länder ohne offzielles Militär und zumindest auf dem Papier strikt neutral, in dem 25% der Gesamtfläche unter Naturschutz stehen… nicht uninteressant. Und auf encuentra24.com, einem Immobilien Portal in Costa Rica, soll man die passenden Immobilien und Grundstücke vor Ort finden können. Schau’n mer mal. ;-)