Archiv der ‘Zukunft’ Kategorie

…oder auch nicht.

Hatte ja neulich gedacht, ich würde wieder anfangen, mich hier zu politischen, wirtschaftlichen und sonstigen abstoßenden Themen zu äußern. Hatte obendrein laut gedacht. ;-)

Daher jetzt ein ebenso öffentlicher Widerruf: nein, ich schreibe dazu nichts mehr. Hier und da ärgere ich mich noch, dann entsteht ein gewisser Überdruck, der nach Äußerung verlangt, aber das läßt sich sinnvoller kanalisieren. Diesem absurden Unfug und den Schmutzfinken dahinter auch nur noch verbale Energie zuzuwenden, ist schon zu viel.

Es blüht in Südamerika, in mehr als einer Hinsicht... ;-)

Meine Energie, die ohnehin begrenzt ist, werde ich lieber in den Aufbau von etwas Schönem und Sinnvollem stecken.

Jeder Mensch wählt seinen Weg, das gleiche gilt für freiwillige und halb-freiwillige Kollektive beliebiger Größe, von Dorf bis Global Village. Wenn die Mehrheit der Menschen das treiben will, was sie momentan treibt, dann möge sie das tun. Teil des großen Erfahrungsspiels. Meinen Protest dagegen habe ich zu Protokoll gegeben (nur daß das ganze ohne „Richter“ und „Schriftführer“ abläuft…).

Das wichtigste für die Menschheit wäre, ihre Zahl (möglichst freiwillig) zu begrenzen bzw. massiv zu reduzieren – und an ihrer Bewußtseinsentwicklung und ihrer Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber zu arbeiten. Ohne innere Entwicklung ist alles äußere Gefrickel, von Recycling bis Revolution, von Schwundgeld bis Flashmob, nur Belustigung und ohne wirkliche Veränderungskraft.

Daher: Selbstentwicklung statt Weltverbesserer-Missionarsunwesen. Den anderen Pfeifen wenden wir ganz unaggressiv und ohne Energieverlust den Hintern zu.

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  • Rubrik(en): Zukunft
  • Mein „Neujahr“ war ja bereits. Aber denen, die nicht nur pragmatisch den Pfaffenkalender zur organisatorischen Abstimmung verwenden, sondern ihn wegen seiner recht großen feldbildenden Wirkung auch für sonstwie („Neues Jahr“, Vorsätze, spirituelle Zusammenhänge, Numerologie, etc.pp.) bedeutsam halten: ich wünsche Euch einen guten Übergang und ein – na, seien wir realistisch – „brauchbares“ 2009.

    Hübsch ist diese Nacht ja, klar, und sehr kalt. War gerade noch im Garten, um den tiefgelben Sichelmond anzuschauen (und den Kompost wegzubringen…), und im Licht der Stirnlampe glitzerte die dickbereifte Welt ganz unglaublich schön. Vielleicht reicht mein Lächeln bis zum Ende des nervigen Herumgebölleres.

    Ach ja, 2009 hat übrigens Quersumme 11. Die „Meisterzahl“. Jetzt müssen wir uns nur noch entscheiden, ob wir langsam von intriganten gierigen lethargischen Volldeppen zu klugen und netten Meistern werden, oder ob wir uns – wonach es aktuell eher aussieht – höchst meisterhaft selbst den Arsch wegblasen (lassen) wollen.

    Sonnenaufgang? Sonnenuntergang? Götterdämmerung?

    Wir entscheiden. Tun wir es.

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  • Rubrik(en): Zukunft
  • Sonnen. Wende. Jahr.

    Falsche Geburtstage, gekaperte Feste und die unnatürlichen Jahres-Definitionen des westlich-christlichen Kalenders interessieren mich schon lange nur noch, wenn es gilt, allgemeinverständlich mit der Herde zu kommunizieren…

    Ein real bedeutsames Datum ist dagegen heute: die tiefste Nacht. Und von nun an ein Wieder-Wachsen, vielleicht auch ein Wider-Wachsen der Helligkeit, des Lichtes.

    Es ist Wintersonnenwende. Und für mich damit Beginn eines neuen Jahreszyklus.

    Diejenigen von Euch, die mir verbunden sind: Ihr wißt, was ich Euch, uns wünsche.

    Alle Indikatoren stehen auf beschissen, was die äußere Welt angeht.
    Trotzdem habe ich gar kein so schlechtes Gefühl, was meinen Weg in den kommenden 13 Monden angeht. Und bei einigen von Euch auch nicht.

    Machen wir was draus. Und seien wir neugierig und liebevoll.

    Prost Neujahr, sozusagen. ;-) Und seid umarmt.

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  • Stille Zeit

    Keinen Trieb, hier sonderlich viel zu schreiben außer gelegentlichen Twitter-Splittern. Zu diesem Land und dem Treiben seiner „Eliten“ fällt mir nichts mehr ein (zum Rest der NWO-Mitgliedsstaaten auch nicht). Nun ja, sie haben ja selbst vorgeschlagen, die „Armen“ sollten doch mal auf Rattenjagd gehen, gegen Prämie – und sie werden bekommen, was sie vorgeschlagen haben. Wenn auch nicht ganz so wie gedacht. Manche Ratten jagt man sogar ohne Prämie.

    Ich allerdings nicht mehr. Ich für mein Teil – ich träume zur Zeit viel, alte Gesichter und Geschichten kommen hoch, verarbeiten sich, klären sich. Ich kläre mich. Immer weiter.

    Und arbeite still und leise daran, mich in die Position zu bringen, gehen zu können. Bevor die Anstalt hier wieder eine geschlossene wird.

    Werden sehen, ob unter irgendwelchen Nebeln sich noch ein Avalon in dieser Welt findet.

    Euch eine gute Zeit, ignoriert den Pfaffenquatsch und das „Weihnachts-„Lemmingstreiben, gießt Euch zur Wintersonnenwende feiernd ordentlich einen hinter die Binde, in der Hoffnung, daß es nicht nur physisch heller werden möge, und bereitet Euch auf die Entscheidung des kommenden Jahres vor: Widerstand – oder Gehen. Die Schuhe zum Aus-Wandern verwenden, oder zum Werfen… ;-) Die Griechen üben ja bereits.

    Einen dritten Weg wird es nicht mehr lange geben, so wie es aussieht.

    Viel Glück.

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  • Rubrik(en): Zukunft
  • Immer mal wieder bekomme ich liebe und interessierte eMails oder PMs in irgendwelchen Foren. Daß meine Ideen und ich und mein Elfenwald-Projekt so toll seien, und wie weit denn das Ganze gediehen sei, und wann denn die neuen Webseiten, die ich schon eine Weile angekündigt habe, fertig seien… und überhaupt: wann geht die Show weiter???

    Wer sich wie ich mal beruflich im „Projektmanagement“ herumgetrieben oder sich sonstwie damit befaßt hat, der weiß: ein „Projekt“ im engeren Sinne ist etwas, das nach bestimmten Regeln und Gesetzmäßigkeiten geplant und danach gemanaged wird, gewöhnlich dann ganz anders oder auch gar nicht funktioniert, und meist trotzdem irgendwann mehr oder minder erfolgreich abgeschlossen (oder zumindest als „abgeschlossen“ erklärt) wird. Hauptsache, man kann dem Kunden unterwegs und zum Schluß ein paar Rechnungen stellen… ;-)

    Wichtig an der gängigen Definition von Projekt ist v.a., daß es einen Anfangspunkt und einen Endpunkt hat, meist auch ein festes Budget und ein klar definiertes Ziel.

    Elfenwald war also nie im engeren Sinne ein „Projekt“. Es war ein Lebensabschnitt für mich, und eine Ideensammlung/Lebensentwurf für die Welt bzw. für ein paar andere Menschen. Ich hatte die Bezeichnung „Projekt“ mit leicht ironischem Unterton, v.a. aber aus Gedankenlosigkeit gewählt, so inflationär und wichtigtuerisch wie halt der Begriff für alles und jedes verwendet wurde in den letzten Jahren.

    Nun: Was ich unter dem Etikett „Elfenwald-Projekt“ vorzuhaben meinte, hat nicht funktioniert. Punkt.

    Es ist ziemlich genau fünf Jahre her – ich war auf meiner „Landstreicher-Reise“ – es war neblig und kalt, und ich hockte in einem kleinen Wäldchen irgendwo im südlichen Rhone-Tal und schrieb sehr fröhlich innerhalb von zwei Tagen die wesentlichen Grundideen nieder. Seither bin zwar ich sehr viel weitergekommen – aber Elfenwald ist seiner Realisierung kaum näher gekommen.

    Ich bin diese Idee auf meine Art angegangen, habe bewußt etliches Wissen darüber, wie Menschen ticken und wie Verkaufen funktioniert, außer Acht gelassen. Ich habe keinen auf Guru und Charismatiker gemacht, nicht mehr Endzeit-Panik geschürt als ich für tatsächlich angebracht hielt, habe mich nicht unnötig „einfach“ und „allgemeinverständlich“ ausgedrückt, Menschen eher abgewiesen als betüddelt, keine Investoren und Stiftungen angeschleimt, und auch keine Instant-Erleuchtung und sonstige Heil(s)versprechen verkauft.

    Ich habe genug Ideen und Ansätze kommuniziert, so daß Menschen, die an einem ähnlichen Entwicklungspunkt stehen wie ich, das Elfenwald-„Projekt“ hätten finden, kapieren, darauf anspringen, und aktiv einsteigen können.

    Das ist nicht geschehen.

    Worum es mir wirklich geht, worum es bei dieser Idee geht, hat (fast) niemand verstanden, das hat mir das Feedback, das ich oft genug erhalten habe, deutlich gemacht. (ich meine damit übrigens nicht das spöttische oder dumm-pöbelnde Geschwätz, sondern rund 80% des positiven Feedbacks, das ich bekommen habe. Und das mir gezeigt hat, daß diese Menschen etwas völlig anderes suchen und brauchen, und etwas völlig anderes in die Elfenwald-Idee und mich hineinlegen, als drin ist.)

    Und die, die es ungefähr so verstanden haben, wie ich es gemeint hatte – die hatten nicht das dringende Veränderungsbedürfnis, so wie es mich umtrieb. Haben ihren Platz noch hier, an der „Front“. Oder hatten ihr Leben und sich noch nicht so weit ent-wickelt, um sich aus der Verlierer-Spirale ins Erschaffen verabschieden zu können, so, wie ich auch lange (uihhhh, massig Mißverständnispotential, zu dem Thema aber demnächst mal separat).

    Versteht mich richtig: es geht nicht darum, beleidigt zu schmollen oder der fehlenden Unterstützung durch andere eine „Verantwortung“ für ein „Scheitern“ aufzudrücken. Nöö. Keine Verantwortung. Keine „Schuld“. Kein „Scheitern“. Schon gar nicht bei Euch. Es verändert sich einfach etwas. Oder war vielleicht schon die ganze Zeit anders, bloß ich hab’s nicht gemerkt… ;-)

    Ich bin durch diese Idee und den extremen Weg, den ich die letzten Jahre gegangen bin, mit einer Reihe sehr lieber und teils höchst faszinierender Menschen zusammengetroffen. Teils real, teils übers Netz. Teils waren es intensive Begegnungen, teils nur kurze Berührungen, teils schmerzhafte Spiegelungen und Aufarbeitungen, teils war’s einfach schön. Einige von Euch haben mir sehr, sehr viel geholfen. Mit Liebe, Wissen, Geld, Essen, Orten, wo ich sein durfte. Dafür danke ich Euch. Ich habe viel gelernt. Und ein paar von Euch, denke ich, ebenfalls.

    Offensichtlich war ich in meiner Entwicklung weit genug, um einem Großteil der Menschen unverständlich zu sein, auch weit genug, um etliche Entwicklungen anzustoßen bzw. selbst zu durchlaufen, aber noch nicht weit und klar genug, die „richtigen“ anzuziehen, mit denen ich Elfenwald in der bislang geplanten Form hätte umsetzen können. Vielleicht ging es auch um etwas ganz anderes, und die Dinge liefen genau so, wie ich es unbewußt wollte. Ich weiß grob, was noch so alles in mir aufzuräumen ist, und ich weiß auch ungefähr, welche Aufräumvorgänge ich bei anderen anstoße (manchmal leider mit allerseits reichlich blauen Flecken verbunden).

    Keine Vorwürfe, keine Bitterkeit oder Gezeter. Nur wieder einmal ein wenig mehr „Einsicht“.

    Das Elfenwald-„Projekt“ ist beendet.
    Das Elfenwald-Leben beginnt (bzw. geht einfach weiter… ;-) )

    Was verändert sich konkret? Nicht viel an der sichtbaren Oberfläche.

    Es ist mehr eine Veränderung in meiner Haltung. Ich hatte die Umsetzung von Elfenwald zu meiner „Lebensaufgabe“ (v)erklärt. Niedlich. Lebensaufgabe lautet „Leben“. Sonst gar nix.

    Es ist nicht mein Job, die Welt zu retten oder zu „verbessern“. Letzteres werde ich tun, ganz automatisch, aber es braucht kein erklärtes Ziel zu sein. Und keine Verantwortungslast. Für wen auch sollte ich Verantwortung überNEHMEN, speziell, wenn das gar nicht gewünscht wird?

    Ich habe schon ein paarmal in persönlichen Gesprächen gesagt, daß es gar nicht unbedingt darauf ankommt, ob und wann Elfenwald in dieser unserer lustigen Scheinrealität „Wirklichkeit“ wird. Ob ich es umsetze oder ein anderer. Oder in einem Paralleluniversum. Oder gar nicht. Mittlerweile habe ich angefangen, zu verstehen, was ich da gesagt habe, und warum… ;-)

    Elfenwald ist eine Idee, eine Geisteshaltung, eine Form, zu sein.
    Diese existiert. Nicht erst seit fünf Jahren. Sie ist jenseits der Zeiten. Und sie ist „wirklich“.

    Daher gibt es auch keinen Umsetzungsdruck in Form eines „Projektes“. Ich habe für eine bestimmte Geisteshaltung und Lebensart ein nettes Wort geprägt. Das übrigens auch keinen religiösen Alleinvertretungsanspruch beinhaltet. Ich habe begonnen, die dahinter liegenden Ansätze und einige praktische Ideen in Worte zu fassen, die anderen (auch mir selbst) als Grundlage, zusätzliche Anregung, Auslöser dienen können, diese Geisteshaltung auch in unserer merkwürdigen Zeit konkret und in Freude zu leben.

    Nicht zum Mit-Machen, nicht zum Zugucken und Fremdträumen.

    Zum Selber-Machen.

    „Elfenwald“ wird von einem „Projekt“ sozusagen zu einer „OpenSource IDEEologie“.

    Das löst mich z.B. auch von dem vermeintlichen inneren Druck, “endlich an den Elfenwald-Seiten weiterzumachen” etc.
    Ich werde dort weiterschreiben, wenn ich Laune und Kraft und Ideen habe. Wenn mich mal wieder was im geistigen Enddarm drückt und als Dünger hinauswill in die Welt. Oder wenn mich mal jemand von außen inspiriert. Wenn Pause ist, ist Pause.

    Das braucht niemanden davon abzuhalten, irgendwo ein Ökodorf oder eine Community zu gründen und sich bei zwei oder drei der bereits bei mir formulierten Ideen zu bedienen. Das braucht auch niemanden abzuhalten, selber weiterzudenken und weiter zu leben.

    Die Idee der Elfenwälder ist eines meiner Geschenke an (wen auch immer, wer’s halt gerade braucht und haben will… ;-) ). Und geschenkt wird, wenn man gerade etwas übrig hat, und Zeit und Lust zum Geben, und Einwickelpapier.

    Ich gehe meinen eigenen Entwicklungsweg weiter.

    Und der beinhaltet zunächst, nach meinem notwendigen und teils ja auch sehr amüsanten Ausflug in die Bettelmönch-Existenz wieder auf ein angenehmes Ressourcen-Niveau zu kommen. Ich werde den Winter damit verbringen, mir übers Netz ein ortsunabhängiges und tragfähiges Einkommen zu schaffen, das eine unabhängige und halbwegs komfortable Existenz in einem „Schwellenland“ ermöglicht. Und dann werde ich reisen. Werde einen netten, schnuckeligen Platz in einem etwas weniger hinderlichen Land (aktuelle Arbeitshypothese: Paraguay) finden.

    Und dann dort leben, wie auch immer dieses Leben sich gestalten wird. Und wer mitmacht, der macht mit. Wer nachkommt, kommt halt nach. Oder geht auch wieder. Vielleicht werde ich nur einfach mit zwei, drei geliebten Frauen irgendwo eine fröhlich unmoralische Land-WG gründen, ein paar Bücher schreiben, im Web spielen, und ansonsten zwischen Garten und Ofenbank und Bett und Pfeife ein gemächliches, genüßliches und liebe-volles Leben führen. Vielleicht wieder Cello spielen. Und ganz sicher viel reife Ananas und Mango fressen. ;-)

    Ich bin weder der (wahrscheinlich ohnehin fiktive) Nazarener, noch der falsche schwarze Messias, noch Ché – und lege langsam diesen messianischen Verantwortungsunfug, dieses Vordenker- und Retter-Syndrom ab (ohne deswegen mit dem Denken und Schreiben aufzuhören).

    Ich brauche mich nicht stellvertretend für eine beachtlich bekloppte Menschheit zu kreuzigen, oder mich zu peitschen, weil ich die Herde nicht vom Schlachthof weg auf die grünere Weide rübergelotst kriege. Die geht ihren Weg, wie sie ihn gehen zu müssen GLAUBT. Und wenn sie durch Krieg und Chaos und Gehirnweichspülung und wasauchimmer durchgehen will, wenn sie sich als gerade noch am Leben gehaltenes Funktions- und Konsumrädchen in der Plutokratie wohlfühlen möchte – dann wird sie. Mähhhähä. Als Ché in den Wäldern Boliviens draufging, hatte er noch ein gutes Dutzend Jünger Gefährten. Die, für die er zu kämpfen glaubte, verstanden nicht, worum es ging und hielten sich raus. Sein Weg war damals dennoch notwendig und richtig. Für ihn. Nicht für mich.
    Was will ich auf T-Shirts? ;-)

    Wer mich sucht, für wen mein Weg und meine Ideen gerade wichtig sind, wer gerne in meiner Nähe sein möchte – der kann mich finden.

    Ich werde mich nicht unsichtbar machen, im Gegenteil.

    Ich gehe nur einfach weiter und warte nicht mehr auf Andere.

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    P.S.: wer voll Tatendrang und Lebenslust auf gepackten Zarges-Boxen und Geldkoffern sitzt oder eine Basis als „Teilzeit-Aussteiger“ sucht und sich von sich aus mir und meinen Ideen verwandt fühlt, darf sich natürlich nach wie vor gerne melden! Früher oder später wird es vermutlich eine Form von Community/Land-WG/Elfenwald geben, nach aktuellem Stand voraussichtlich in Paraguay oder Uruguay. Ich kaspere mir nur keinen mehr ab, um Leute zu finden oder meine Ideen zu erklären… Zeit- und Energieverschwendung. Wer versteht, der versteht auch so. Und für wen Handeln dran ist, der wird handeln – und braucht dazu keinen „Anführer“. Ich mach mich derweil mal reisefertig…

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    Lachen / Denken

    "Es gibt zu dieser Zeit in der Weltgeschichte in Amerika keine solche Sache wie eine unabhängige Presse. Sie wissen das und ich weiß es. Es gibt nicht einen von Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie es würden, wissen Sie im voraus, daß sie nie im Druck erscheinen würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, um meine ehrliche Ansicht aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauszuhalten. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Vergütungen für ähnliche Dinge und jeder von Ihnen, der närrisch genug wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, würde sich auf der Straße wiederfinden um sich nach einer anderen Arbeit umzusehen. Wenn ich es mir erlauben würde, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, wäre ich meine Beschäftigung vor Ablauf des Tages los. Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es. Was für eine Narrheit ist dieses Trinken auf eine unabhängige Presse! Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben sind das Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte."
    - John Swinton, Herausgeber der New York Times - im Jahre 1889... Heute gilt das nicht nur für die USA.

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    "Elvish Rantings"
    Das private Blog des Menschen hinter Elfenwald.
    Martin Hoffmann
    Mehr oder minder Liebevolles, Böses und Geistreiches zum Zeitgeschehen, gemischt mit reichlich Nabelschau.
    Wünsche viel Vergnügen und vielleicht den einen oder anderen Gedanken... ;-)
    Martin Hoffmann

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