31. Okt 2008
Ich möchte mich Farlion anschließen und etwas klarstellen. In letzter Zeit häufen sich Kommentare, die bei mir in der Moderation landen, weil sie von “Erstbesuchern” stammen (wer schon mal einen Kommentar freigeschaltet bekommen hat, kann künftig frei kommentieren, solange er die gleiche eMail-Adresse verwendet und nicht zu viele Links in den Kommentar packt).
Dagegen ist im Prinzip nichts einzuwenden. Im Gegenteil. Ich freue mich über jede(n), der mal kurz aus der Anonymität des stillen Lesers heraustritt und sich äußert!
Auffällig ist nur: die meisten dieser Kommentare sind bestenfalls oberflächlich, und man fragt sich, warum hier jemand das dringende Bedürfnis verspürte, zu kommentieren. Der Grund erschließt sich meist, wenn man schaut, was als Homepage-Link eingetragen wurde (also der Link, der beim Kommentar dem Namen des Kommentierenden hinterlegt wird und z.B. auf dessen eigenes Blog verweist). Meist handelt es sich um rein kommerzielle Seiten, die nichts über den Kommentator aussagen.
Und wenn man kurz mal den Kommentar als Suchtext bei Google&Co eingibt, findet man gewöhnlich zwanzig Blogs, wo der gleiche irrelevante Kram gepostet wurde.
Ich habe ja viel Verständnis für Menschen, die im Netz Geld verdienen wollen – bin ja selbst sozusagen einer von Euch. Ich weiß auch, wie wichtig Backlinks sind. Aber über die Methoden gibts unterschiedliche Ansichten.
Wer also nur kommentiert, um Keyword-Spam unterzubringen, lasse es bitte. Ab sofort gilt:
So, das hätten wir auch geklärt.
Schönen “Reformationstag” noch! :)
25. Okt 2007
Google ist groß. Google ist mächtig. Und Google dreht langsam durch in seinem Allmachtswahn. Das zeigt sich in vielen Dingen, nicht nur der wachsenden Zensur.
Für Webseitenbetreiber und Blogger am sichtbarsten war die unverschämte Pagerank-Abstrafung in den letzten Wochen, die auch mich mit meinen Seiten voll erwischt hat (Elfenwald-Hauptseite bislang PR4, jetzt 2, Blog von 3 auf 2 runter).
Worum geht’s?
Kann denn Werbung Sünde sein? ;-)
Manch ein Mitglied der “digitalen Boheme”, das bei lecker “Latte” im Hauptstadt-Café geruhsam seine Abfindung verbrät und dabei, damit man sich nicht gar zu unnütz und unwichtig fühle, ein wenig oder auch ein wenig mehr auf dem MacBook vor sich hinbloggt, hat höchst heldische Ansichten zu Werbung und kommerziellen Artikeln in Blogs. Niedlich.
Frei nach dem Motto: wer lange genug an der Bordsteinkante gestanden hat, kann dann auch später Mutter Äbtissin werden…
Anderen ist aus allgemeinem Idealismus heraus alles “Kommerzielle” zuwider, wieder andere wollen aus energetischen Gründen, die Nicht-Esotheriker kaum verstehen dürften (ich verstehe sie, kann sie aber nicht nachvollziehen) “so etwas” nicht auf ihren Seiten haben.
Und ich? Wie manchem aufgefallen sein dürfte, gibt es bei mir schon seit einiger Zeit wieder Werbung, namentlich Google-Ads, es gibt käufliche Links, und es gibt in steigendem Umfang Rezensionen, die ich v.a. über Trigami vermittelt bekomme.
Was das ist und warum ich das tue und warum ich das vollkommen in Ordnung finde – dazu die nachfolgenden Anmerkungen.
27. Sep 2007
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Huch? Nanu? Was ist denn mit Elvish Rantings los? Macht der Hoffmann neuerdings Pharmawerbung hier? Nein, keine Angst.
Meine Haltung gegenüber Schulmedizin, Plazebolieferanten und Menschheitsvergiftern hat sich nicht verändert. Und wie immer bei Trigami-Rezensionen nutze ich meine redaktionelle Freiheit, um deutliche Worte sowohl zu technischen Mängeln, inhaltlichen Unzulänglichkeiten und ideologischen Fragwürdigkeiten der jeweiligen Anbieter unterzubringen – und nur dann positiv zu schreiben, wenn es Positives zu schreiben gibt.
Wer bezahlten Lobhudeljournalismus lesen will, muß die üblichen “Fach”zeitschriften kaufen, da ist gekaufte Schleichwerbung an der Tagesordnung.

Ich finde aber einen Trend in unserem perversen Krankheitsunwesen sehr interessant und lobenswert – und das hat mich bewogen, hier eine kleine Serie mit Rezensionen zu Medizin-orientierten Online-Angeboten zu starten, deren erste sich dem Online-Apothekenpreisvergleich MedPreis.de widmet. Die weiteren Artikel in loser Folge in den nächsten Wochen – vorbehaltlich der Annahme durch die anderen Anbieter, deren Zusagen stehen noch aus, nicht jeder kann mit Schulmedizin-Kritik umgehen… *lach*
Aber zurück zum Thema. Was ist denn bitte positiv an den Entwicklungen im sogenannten Gesundheitswesen dieser maroden Republik?
Nicht viel, zugegebenermaßen. Ich rede von einem eher unfreiwilligen Trend, der aber wenigstens halbherzig vom Gesetzgeber unterstützt wurde, als 2004 die Preisbindung zunächst für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente fiel…