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Heute wählen die USA. Auch wenn großes Bohei veranstaltet wird: es geht um eine eher symbolische Entscheidung. McCain, Obama? Klar, der erste schwarze Präsident wäre eine nette Geste. Ob Mr. Cool Obama dann tatsächlich Veränderung schaffen kann (und ob er es ernsthaft vorhat) wird bezweifelt – in etwas wacheren US Politforen ist von der messianischen Heilserwartung wenig zu spüren. Dort werden beide Präsidentschaftskandidaten freundlich und sachlich richtig als „conmen“ bezeichnet. Denn im Gegensatz zu z.B. einem Ron Paul, dem man seine Ideen einigermaßen abkauft, stellt keiner von ihnen eine wirkliche Alternative zum bisherigen Blut- und Ölweg dar, und ihre Verbandelung mit den einschlägigen Zirkelchen, Organisationen und Strippenziehern ist im Vorfeld ja bereits genügend aufgedröselt worden.

Mir ist es also herzlich wurscht, wie die (übrigens anscheinend bereits wieder kräftig manipulierten – selbst OECD-Wahlbeobachtern wurde vorgeschrieben, welches Wahllokal sie besuchen durften…) Wahlen zur US Präsidentschaft ausgehen.

Aber parallel gibt es Wahlen auf dem nordamerikanischen Kontinent, die interessant sind.

Eigentlich finden sie nicht in den USA statt, sondern in der Republic of Lakotah – aber einstweilen gehören die ja noch zu den von den USA anstandswidrig okkupierten Regionen dieser Welt. Dort entscheidet sich heute, ob die dortigen Reservate weiter von US-hörigen Schein-Indianer-Regierungen verwaltet werden  – oder ob sich der führende Kopf hinter der Republic of Lakotah auch in einem kontrollierten Fake-Wahl-Szenario zum Vertreter seiner Leute „legitimieren“ lassen kann. Hat er zwar an sich nicht nötig – würde aber nicht schaden.

Und wäre ein kleines weiteres Schrittchen in der Geburtsgeschichte des ersten vielleicht wirklich freien Landes dieser Welt…

Wahlnachrichten und Ergebnisse auf russelmeansfreedom.com oder im Livestream bei kiliradio

Russel Means hat übrigens durchaus ein Interesse daran, daß Obama Präsident wird und die USA sich nicht länger als „Arschloch des Universums“ (US-Komikerin Sarah Silverman) fühlen müssen. Ob Obama  allerdings bei aller bürgerrechtlichen MLK-Nostalgie auch den eigentlichen „Negern“ der USA, den Indianern, mehr  Recht zugestehen wird? Ein bißchen? Klein wenig? Einen Happen ihres eigenen Landes, um dort in Freiheit zu leben? Werden sehen. Das Video ist jedenfalls nett.

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Ja, wenn die Welt die Wahl hätte. Hat sie natürlich nicht. Weder können wir mitbestimmen, wer die nächste oberste US-Handpuppe wird. Noch hat es besonders viel Bedeutung.

Ein Bild aus diesem Wahlkampf hat es für mich sehr schön auf den Punkt gebracht. Leider finde ich es nicht mehr – vielleicht wurde es von unseren freien Medien wegen des Symbolgehalts dezent wieder entsorgt, vielleicht bin ich aber auch nur zu unfähig, es auf SPON etc. wiederzufinden. Es zeigte Obama und McCain, die wenn ich mich recht erinnere gerade eines ihrer Fernseh-„Duelle“ verlassen. In diesem Wahlkampf gab es ja (glücklicherweise, sonst wäre es völlig unerträglich) auch einiges an Geblödel und Geflaxe und sogar ein bißchen Selbstironie. So auch in dieser Szene. Mc Cain geht hinter Obama, seine Pose, die herausgestreckte Zunge, sein Gesichtsausdruck sind irgendwo zwischen Lausbub und Kinderschänder angesiedelt, und seine Hände krallen in die Luft, er tut so, als wolle er den vor im laufenden Obama am Arsche packen. „I am right on your ass“, oder so.

Perfektes Bild. Denn wer auch immer in den US-of-A nun „gewählt“ wird, – sein Arsch gehört den bösen alten Männern im Lande, und die werden sich wie bisher auch von hinten bedienen. Und sollte tatsächlich McCain seine Ideen von einer Zerschlagung/Reform der CIA umsetzen wollen, oder Obama irgendwelche ernsthaften „Change“-Anwandlungen auch noch nach der Wahl verspüren, wird man ihnen den Arsch wegblasen, oder auch den Kopf.

Aber eigentlich wollte ich auf eine interessante Seite aufmerksam machen:

www.iftheworldcouldvote.com

Dort kann jeder abstimmen, das Ergebnis wird nach Ländern aufgeschlüsselt dargestellt. Sicher nicht hochpräzise und gegen jegliche Manipulation gefeit, aber trotzdem aufschlußreich, welche Nationen welchem Kandidaten und welchem rechten Flügel des Einparteiensystems zuneigen…

Gucken und ggf. selbst abstimmen. Ich habe übrigens für Obama/Biden gestimmt, in diesem Fall bin ich Teil einer massiv überwältigenden weltweiten Mehrheit. Nicht etwa, weil ich von der messianischen Obamania befallen wäre – mir ist der Knabe fishy. Aber es dürfte die interessantere Vorstellung werden in den nächsten Jahren. Auch und vor allem wegen Joe Biden, der nach meiner Einschätzung ein „würdiger“ Nachfolger für Dick Cheney werden dürfte… Es kommt noch einiges auf uns zu.

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  • Rubrik(en): Nettes, Politik
  • Na also! Endlich habe ich auch eine bekommen. Meine lebenslängliche „Persönliche Identifikationsnummer“.

    Inhaltliche Zusammenhänge mit der zeitnah erfolgten endgültigen Verpfändung ganzer Volkswirtschaften nebst „Volk“ an das internationale Finanzunwesen selbstredend ausgeschlossen.

    Ebenso wie Risiken und Nebenwirkungen. 100% „risk free“. Zertifiziert. Vom TÜV, mindestens.

    Ach ja, eine „Vereinfachung“ gabs ja auch noch: Zitat aus dem Tätowierungsbescheid – „Für wirtschaftlich Tätige wird nach § 139c AO künftig noch eine Wirtschafts-Identifikationsnummer vergeben werden. Einzelkaufleute und Freiberufler werden also neben ihrer Identifikationsnummer eine Wirtschafts-Identifikationsnummer erhalten.“

    Na, der rechte Unterarm ist ja noch frei, und das Genick ebenso.

    Muuuhh! Sacht die Kuh.

    (Anklicken macht groß)

    P.S.: wer mit dem Thema ernsthafter umgehen will – u.a. bei der Humanistischen Union findet man Formbriefe und Hinweise, wie mit diesem neuen Willkürakt der Staatsviehhalter umzugehen ist.

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    Mit den Aliens von Blossom Goodchild war das ja nix am 14.10.
    Die Gute hat übrigens in einem Youtube-Video entsprechend reagiert, ist stinkig auf die „Federation of Light“ und will den unzuverlässigen Sauhaufen nieee wieder channeln. *grins*

    Andere verkaufen seit Jahren und immer noch ihre Bücher im Liladruck, wo die Galaktische Konföderation inkl. der Schuhgrößen der einzelnen Rassen vorgestellt wird… Aber ich schweife ab. Kam nur drauf, denn es ist eine Zeit der Propheten.

    Erst faselt die PNAC von einem neuen Pearl Harbor, das dann an „9/11“ inszeniert wurde. Während der laufenden Inszenierung dieses neuen Reichstagsbrandes prophezeit die BBC den Einsturz von WTC7 indem sie ihn gut 20 Minuten zu früh als geschehene Tatsache vermeldet, irgendeinem schlecht koordiniert den Medien mitgeteilten Skript folgend.

    Vor ein paar Monaten prophezeit Michael Chertoff, oberster TerroristHeimatschützer der USA, daß „es einen nuklearen Anschlag an der Westküste geben wird“. Nicht wahrscheinlich, nicht vielleicht, nicht wir haben Hinweise darauf, sondern es wird ihn geben. Nun, er wird es wissen, allerdings gab es wohl Planungsschwierigkeiten. Noch ist nichts davon zu hören und sehen gewesen, obwohl der rollende Schwaben-Chertoff sogleich Ähnliches für die BRD orakelte.

    Dafür gibt es jetzt sehr merkwürdige Aussagen von Colin Powell (wir erinnern uns an seine abstruse Präsentation vor dem UN Sicherheitsrat, wo mit gefälschten Dokumenten die Verbindung zwischen dem Irak, Saddam Hussein und der staatsterroristischen Hausmachermarke „Al Quaida“ hergestellt wurde) und Obamas designiertem Vice President Biden, der ein würdiger Nachfolger für Cheney werden dürfte („Shooting an old man in the face was probably the LEAST mean thing Cheney did in his life“ – ein böses Verdikt, das auf Cheneys kleinen „Jagdunfall“ und seine sehr wahrscheinliche Verwicklung in 9/11 und andere Schweinereien anspielt)

    Diese beiden Gestalten prophezeihen (und andere Insider wie Fischers Busenfreundin Albright stimmen in den Chor mit ein) eine massive „Krise“, die auf Obama kurz nach seiner Wahl zukommt. Hört man genauer hin, darf man seine Deutung irgendwo zwischen einem weiteren, etwas größeren Krieg und einer atomaren Katastrophe ansiedeln. Und die Herrschaften  legen sich sogar auf ein Datum für die überraschende Krise fest: so um den 21./22. Januar kommenden Jahres. Oder doch zumindest in den ersten 6 Monaten der Amtszeit. Und es wird von einer inszenierten Krise gesprochen.

    What the fuck?

    Bevor jetzt wieder alle „Verschwörungstheorie“ schreien – neee – die kommt eigentlich erst HINTERher.

    Aber das hier ist Verschwöhörung „mit Ansage“. Matt in drei, oder so.

    Hier sind die Video-/Audiomitschnitte der jeweiligen Aussagen:

    Powell:

    Biden:

    Ich habe ja einen Hang dazu, mich über derlei Dinge schlappzulachen, aber es dürfte Leute geben, die so etwas in Angst versetzt. Denn im Gegensatz zu Blossom Goodchild sind diese Propheten und ihre Hintermänner in der Lage, sich selbst erfüllende Prophezeihungen dieses Kalibers zu erschaffen.

    Man darf gespannt sein auf den nächsten Akt des Schauermärleins vom Armaggedon „home-made in US“.

    Die Dreistigkeit der Drehbuchschreiber wird jedenfalls immer unglaublicher.

    Vielleicht sollte ich zusehen, daß ich mein Ticket nach Südamerika noch bis Mitte Januar finanziert kriege…

    Auch wenn ich die noch herberen Ansagen von whatdoesitmean.com eher zur Belustigung lese.

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    Manchmal werfen Leute einem die schönsten Vorurteile über den Haufen. Hätte mir neulich jemand gesagt, ich würde mit schenkelklopfender Heiterkeit den „Abschiedsbrief“ eines der erfolgreichsten Hedgefond-Zockers der letzten Jahre lesen, höchst amüsiert und zustimmend vor mich hin nicken und den Brief im Volltext in mein Blog packen, hätte ich sehr die Stirn gerunzelt.

    Heute ist es soweit.

    Andrew Lahde ist einer von denen, die den Crash haben kommen sehen, hat konsequent dagegen gezockt und in letzter Zeit ein heftiges Vermögen gemacht. Nun steigt er aus. Und liefert einen ausgesprochen lautstarken und coolen Abgang – mit einem ziemlich virtuosen Rundumschlag von Hanf bis Korruption.

    Mehr Info zu dem Typen gibts bei Wikipedia, auch die SZ hatte vor einiger Zeit von seinen „1000% Rendite“ zu berichten gewußt. Das englische Original seiner Ausstiegsnotiz ist nachzulesen bei der Financial Times.

    Hier die deutsche Übersetzung (Quelle: ftd.de):

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  • Rubrik(en): Nettes, Politik
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    Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
    - Marie von Ebner-Eschenbach

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