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War gerade mal wieder auf russiatoday, das ich als Gegenpropaganda-Gift zum hiesigen Mainstream regelmäßig lese (interessant z.B. die Aussagen zum Vietnam-Heldenepos des Mr. McCain…).

Dabei stolperte ich über etwas, was mir bislang dort entgangen war – Wölfe. ;-)
Niedliche Videos und nachdenkliche Texte (nee, kein Russisch, der Dienst ist englischsprachig).

„It’s a cute, caring, social animal that loves wild strawberries and is afraid of living in the woods.“

Tja – weder sind die Schafe immer so nett, wie man denkt, noch die Wölfe immer so „böse“. Auch bei uns sitzen die Schadbären ja eher in der Regierung als im Wald, nur die im Wald werden tragischerweise häufiger erschossen… Aber lassen wir heute die Politik.

Gehstu guggen Wölfchen. ;-)
Bald gibts sogar Live-Video-Feeds aus den Wäldern dort. Und schon jetzt eine Galerie mit netten Wolfsbildern für den Desktop-Hintergrund (bei Power-Usern auch gerne „Bildschirmschoner“ genannt… *duckundwechrenn*)

Und hier noch’n Wolfsbuch, wunderschön, wenn auch nicht ganz billig (schon mal für den „Weihnachts“-Unfug auf Lager legen… ;-) ): „Bruder Wolf“

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Ja, wenn die Welt die Wahl hätte. Hat sie natürlich nicht. Weder können wir mitbestimmen, wer die nächste oberste US-Handpuppe wird. Noch hat es besonders viel Bedeutung.

Ein Bild aus diesem Wahlkampf hat es für mich sehr schön auf den Punkt gebracht. Leider finde ich es nicht mehr – vielleicht wurde es von unseren freien Medien wegen des Symbolgehalts dezent wieder entsorgt, vielleicht bin ich aber auch nur zu unfähig, es auf SPON etc. wiederzufinden. Es zeigte Obama und McCain, die wenn ich mich recht erinnere gerade eines ihrer Fernseh-„Duelle“ verlassen. In diesem Wahlkampf gab es ja (glücklicherweise, sonst wäre es völlig unerträglich) auch einiges an Geblödel und Geflaxe und sogar ein bißchen Selbstironie. So auch in dieser Szene. Mc Cain geht hinter Obama, seine Pose, die herausgestreckte Zunge, sein Gesichtsausdruck sind irgendwo zwischen Lausbub und Kinderschänder angesiedelt, und seine Hände krallen in die Luft, er tut so, als wolle er den vor im laufenden Obama am Arsche packen. „I am right on your ass“, oder so.

Perfektes Bild. Denn wer auch immer in den US-of-A nun „gewählt“ wird, – sein Arsch gehört den bösen alten Männern im Lande, und die werden sich wie bisher auch von hinten bedienen. Und sollte tatsächlich McCain seine Ideen von einer Zerschlagung/Reform der CIA umsetzen wollen, oder Obama irgendwelche ernsthaften „Change“-Anwandlungen auch noch nach der Wahl verspüren, wird man ihnen den Arsch wegblasen, oder auch den Kopf.

Aber eigentlich wollte ich auf eine interessante Seite aufmerksam machen:

www.iftheworldcouldvote.com

Dort kann jeder abstimmen, das Ergebnis wird nach Ländern aufgeschlüsselt dargestellt. Sicher nicht hochpräzise und gegen jegliche Manipulation gefeit, aber trotzdem aufschlußreich, welche Nationen welchem Kandidaten und welchem rechten Flügel des Einparteiensystems zuneigen…

Gucken und ggf. selbst abstimmen. Ich habe übrigens für Obama/Biden gestimmt, in diesem Fall bin ich Teil einer massiv überwältigenden weltweiten Mehrheit. Nicht etwa, weil ich von der messianischen Obamania befallen wäre – mir ist der Knabe fishy. Aber es dürfte die interessantere Vorstellung werden in den nächsten Jahren. Auch und vor allem wegen Joe Biden, der nach meiner Einschätzung ein „würdiger“ Nachfolger für Dick Cheney werden dürfte… Es kommt noch einiges auf uns zu.

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  • Rubrik(en): Nettes, Politik
  • Manchmal werfen Leute einem die schönsten Vorurteile über den Haufen. Hätte mir neulich jemand gesagt, ich würde mit schenkelklopfender Heiterkeit den „Abschiedsbrief“ eines der erfolgreichsten Hedgefond-Zockers der letzten Jahre lesen, höchst amüsiert und zustimmend vor mich hin nicken und den Brief im Volltext in mein Blog packen, hätte ich sehr die Stirn gerunzelt.

    Heute ist es soweit.

    Andrew Lahde ist einer von denen, die den Crash haben kommen sehen, hat konsequent dagegen gezockt und in letzter Zeit ein heftiges Vermögen gemacht. Nun steigt er aus. Und liefert einen ausgesprochen lautstarken und coolen Abgang – mit einem ziemlich virtuosen Rundumschlag von Hanf bis Korruption.

    Mehr Info zu dem Typen gibts bei Wikipedia, auch die SZ hatte vor einiger Zeit von seinen „1000% Rendite“ zu berichten gewußt. Das englische Original seiner Ausstiegsnotiz ist nachzulesen bei der Financial Times.

    Hier die deutsche Übersetzung (Quelle: ftd.de):

    Ganzen Artikel lesen »

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  • Rubrik(en): Nettes, Politik
  • Katzen haben einfach einen Sinn für’s Wesentliche… ;-)

    *schlapplach*

    Und für sämtliche Katzenspinner noch das passende „Icanhascheezburger“-Buch:

    You clickz da picshure.

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    …WENN dieses Land die skurrile Größe zeigen würde, Peter Sodann, den Fernsehkommissar und „Verlegenheits“-Präsidentschaftskandidaten der „Linken“ nicht nur zum Bundespräsidenten zu wählen, sondern ihn für 10 Jahre mit diktatorischen Vollmachten auszustatten. Ähm, das meine ich zwar nicht hundertprozentig ernst, aber doch fast.

    Was der Mensch in einem Interview der Sächsischen Zeitung zum besten gab, zeigt Ehrlichkeit, Mensch-Sein, Witz, und den Wunsch nach Besserem (für das Land und die Menschen). Das ist mehr, als man dem geschliffenen Geschwurbel sämtlicher Bundespräsidenten, denen ich in meinem Leben bislang lauschen durfte, entnehmen konnte.

    Ackermann würde er als oberster Kommissar des Landes gerne einknasten. „Dann würde man mich zwar rausschmeißen, aber ich hätte es wenigstens mal gemacht.“ Löblich. SEHR löblich. Den Rest dieser Gestalten gleich mit, bitte. Ein paar Millionen dank restriktiver Waffengesetze nur notdürftig mit Meinungsverstärkern und Scheren gerüstete Deutsche würden dann wohl auch verhindern, daß man Dich rausschmeißt… sie trauen sich nur (noch) nicht, den Ackermann und die anderen Diebe selbst festzunehmen.

    „Ich halte das, was wir haben, ja nicht für eine Demokratie. Es ist auch das Schwierigste, was den Menschen einfallen kann.“ Korrekt, beide Aussagen.

    „Der Bundespräsident Sodann würde auch sagen: Ich möchte mich mit Herrn Bush nicht unterhalten“ – also Peter, das geht aber nun nicht. Rückgrat in der Außenpolitik? Und das in einem Repräsentationsamt? Tststs. Laß Dir mal von Fischer verklickern, wie man das „richtig“ macht. Oder von Steinmeier, dessen Schleimspur ist noch breiter.

    Dazu noch ein paar Sticheleien Richtung Rom, Brecht-Nationalhymne, und die Anmerkung,  etwas mehr Heiterkeit müsse ins Amt des Bundespräsidenten Einzug halten. Nix Überwältigendes. Aber insgesamt in einem kurzen Interview mehr Sinn und Verstand als in der Bundespolitik der vergangenen 20 Jahre.

    Vielleicht sind Schauspieler doch die besseren Politiker. Zumindest in einem Land, in dem bezeichnenderweise Juristen einen Großteil der Ämter und Sitze belegen, und die Politik längst außerhalb der Parlamente im Hinterzimmer oder bei öffentlich dreisten Bilderberger-Treffen verkungelt wird.

    Sodann for Prez. Me sayz.

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  • Rubrik(en): Nettes, Politik
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