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Google ist groß. Google ist mächtig. Und Google dreht langsam durch in seinem Allmachtswahn. Das zeigt sich in vielen Dingen, nicht nur der wachsenden Zensur.

Für Webseitenbetreiber und Blogger am sichtbarsten war die unverschämte Pagerank-Abstrafung in den letzten Wochen, die auch mich mit meinen Seiten voll erwischt hat (Elfenwald-Hauptseite bislang PR4, jetzt 2, Blog von 3 auf 2 runter).

Worum geht’s?

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Zu süß: dieser super recherchierte und logisch hieb- und stichfeste SPON PR-Artikel für die Filmindustrie. Die von pöööösen Raupgobierern alljährlich um 193 Millionen Euros erleichtert wird. Mindestens. Mit vorgehaltener „Raub“-Waffe, vermutlich.

Zitat:

„Jetzt gibt’s keine Ausreden mehr. Bisher konnten sich Befürworter illegaler Filmkopien stets damit herausreden, dass die Schauermeldungen über enorme Umsatzverluste ja von der Industrie selbst stammen, also ideologisch verfärbt seien. Jetzt aber hat ein Forscherteam der Uni Hamburg und der Bauhaus-Universität Weimar eine Studie veröffentlicht, …“

Geschwabbel. Hätte man sich zwei Minuten Zeit genommen, die Pressemitteilung und den vorgefertigten Text der PR-Agentur etwas nachzurecherchieren, wäre man über die Details zu jenem Weimarer Institut gestolpert. Das heißt nämlich dummerweise „Movie Success Center“, hat seine Webseite auf MovieSuccess.org und sagt über sich Dinge wie:

„By cooperating with leading film companies and engaging in dialogue with industry executives and creative personnel, we aim to provide practicioners with insights for improved economic decision-making and greater motion picture success.“

Oder an anderer Stelle:

Das MovieSuccess-Center ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Bauhaus-UniversitätWeimar. Damit sind für die Filmindustrie zwei wichtige Vorteile verbunden:
• Innovativität und Kompetenz. Wir verwenden anspruchsvolle wissenschaftliche und analytische Methoden wie ein repräsentatives proprietäres Panel von Filmkonsumenten, das für die Durchführung von Studien zur Verfügung steht.
• Kosten. Als Non-Profit-Einrichtung ist es uns möglich, wissenschaftlich interessante Studien zu niedrigen Kosten anzubieten.

Besonders der letzte Satz ist einfach geil. Freie Übersetzung: „Wir schreiben Euch für ein Taschengeld jeden Scheiß, stempeln das mit WISSENSCHAFTLICH ab, und den Rest müßt ihr nicht zahlen, das machen die, die wir in Eurem Auftrag verdummbeuteln“. Billig käufliche „Wissenschaft“? Wird immer wieder gern genommen.

Damit gibt es nun eine, maßgeblich von Steuergeldern finanzierte und gaaanz doll unabhängige „Studie“, die wissenschaftlich mäßig interessant die alten abstrusen Milchmädchenrechnungen untermauert, nach denen im Wesentlichen gilt:
Zahl der heruntergeladenen illegalen Kopien x Kinoeintritt = „Verlust“ der armen am Hungertuche nagenden Filmindustrie, die sich grad noch ein paar „Wissenschaftler“ leisten kann.

Daß die Herren Wissenschaftler sich nicht entblöden, das unsinnige Propaganda-Unwort „Raubkopierer“ * zu verwenden, gibt der Sache noch den letzten Schliff. Unternehmen Anbiederung geglückt, Folgeaufträge in Sicht.

Und Spiegel online? Die arbeiten schon hart am nächsten Wissenschaftsartikel:

„Endlich bewiesen! Unabhängige Studie der Microsoft Free Standards Foundation belegt: Vista 93% sicherer und 68% günstiger in den TCO als Mac OS X“

Jetzt gibt es fürwahr keine Ausreden mehr.

* „Raub ist nach deutschem Strafrecht die Wegnahme (Besitzübergang) einer fremden beweglichen Sache mittels Gewalt gegen eine Person oder unter Androhung einer gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben mit der Absicht, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen. Diese Tat ist in § 249 des deutschen Strafgesetzbuches normiert. Es handelt sich damit entweder um ein aus Diebstahl und Körperverletzung oder um ein aus Diebstahl und Nötigung zusammengesetztes Delikt. Zusammengesetzt bedeutet dabei nicht nur das kumulative Vorliegen der jeweiligen Merkmale, sondern auch deren Verknüpfung mittels Finalzusammenhangs im Vorstellungsbild des Täters.“
(Quelle: Wikipedia, Hervorhebungen von mir)

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Da schau her. Marc Pitzke, einer der fragbefreiten US-Claqueure des „Spiegel“ und tragendes Mitglied der Broder-Connection, kam nicht umhin, eine im Auftrag von „MSN-Money“ von den „Eagle Eye“-Consultern erstellte Liste der übelsten Profiteure des Irakkrieges an das Hamburger Mutterschiff zu schicken. Und das ehemalige Nachrichtenmagazin stellt sie online, inklusive einiger geradezu majestätsbeleidigend anmutender kritischer Anmerkungen zu Halliburton und dem sauberen Herrn Vicepredident Cheney.

Was ist los, Jungs? Allgemeines Rückrudern im Neocon-Kampfblatt? Können wir demnächst gar mit sinnvollen Reportagen über die wirklichen Urheber von „9/11“ rechnen? Oder klaren Worten dazu, daß die Rekordgewinne der Kriegsgewinnler direkt und proportional mit dem schönen Weiterschwelen von Bürgerkrieg und „Terrorismus“ zusammenhängen? Erinnern wir uns dann vielleicht auch in Hamburg der in arabischer Kleidung und mit terroristischem Equipment in Bagdad von irakischen Sicherheitskräften festgesetzten SAS-Soldaten, die dann von den Briten flugs mit militärischer Gewalt aus dem Gefängnis geholt wurden? Diese Jungs, die geholfen haben, erst mal den „Terror“, die „Anschläge“ ordentlich in Gang zu bringen, damit da ja nicht zu schnell Ruhe ist im Karton, denn dann gäbe es weniger zu verdienen?

Ach, schöne Träume. Nein, man wird in Hamburg pünktlich zum Jahrestag von „9/11“ wieder die ollen Kamellen von Osama und den 19 Teppichmessern aufkochen, die zu recht kein Mensch mehr glaubt. Und die dünne, fade Suppe mit ein bißchen Schminke aufpeppen, die man dem vermeintlichen Video-Osama aus dem moslemregelwidrig gefärbten und gestutzten Bart gewrungen hat…. und mit ein paar Litern 3%-igem Wasserstoffperoxyd, das nicht einmal zum Zähnebleichen geeignet ist.

Aber die Liste ist interessant. Herzlichen Dank dafür. Wir werden sie schwarz färben.

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Aber der Schlag ist nur ein sanftes Tätscheln. Als vor Monaten wesentlich spannendere Videos um die Welt gingen, schwieg ein bekanntes ehemaliges Nachrichtenmagazin aus Hamburg geflissentlich und bekam nichts mit von der ganzen Aufregung.

Jetzt, wo eine (pseudo-)“wissenschaftliche“ „Simulation“ die letzten Zweifel (bzw. die Zweifel, die auch dem letzten langsam kommen…) an der offiziellen Nonsense-Verschwörungstheorie von Osama und den 19 Teppichmessern ausräumen will, verhält sich das EhNaMag jedoch wieder, als hätte sein Redakteur Markus Becker auf eine dieser „Ejaculate like a PornStar“-Spammails reagiert, und spritzt mit exjournalistischen Säften nur so um sich. Wenn da nur nicht die Gehirn-Prostata wäre…

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Die BRD-Massenmedien und ihre Redakteure leben in einer schönen Welt. Da hat alles seine Richtigkeit, die Ehrenworte von Politikern gelten noch was, die Münchner „Sicherheitskonferenz“ dreht sich um Sicherheit, von Bilderberger-Treffen wird nicht berichtet, wenn Bush einen „Krieg gegen den Terror“ führt, dann geht es ihm logischerweise auch nur um „Terror“ – und wenn der News-Chef von BBC World, Richard Porter, sagt, daß die Prophezeihungen seines Hauses, die am 11.9.2001, besser bekannt als „9/11“, den Einsturz von WTC 7 rund eine halbe Stunde vorwegnahmen, nur ein „Fehler“ waren – na, dann WAR das ein Fehler, und nicht mehr, klar?!

Alles andere sind – wir haben es schon befürchtet – „Verschwörungstheorien“. Oder auch „krude Theorien“. Sie sind halt einfach niedlich, diese „Profi“-Journalisten, besonders, wenn die Fakten anfangen, unübersehbar zu werden und man jahrelang unkritisch Unfug verzapft hat.

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Man sollte nie seine beste Hose anziehen, wenn man in den Kampf geht für Freiheit und Wahrheit.
- Henrik Ibsen

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Martin Hoffmann
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Martin Hoffmann

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